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Benetton Ford B193B #5 R. Patrese 3rd Place British GP 1993 Minichamps 1:18

Benetton Ford B193B #5 R. Patrese 3rd Place British GP 1993 Minichamps 1:18
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Spezifikationen
Auto-Marke
Benetton
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
110930906
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
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Über Benetton Ford B193B #5 R. Patrese 3rd Place British GP 1993 Minichamps 1:18

TL;DR: Minichamps bildet im Maßstab 1:18 den Benetton Ford B193B #5 von Riccardo Patrese ab, der 1993 beim British Grand Prix den dritten Platz erreichte. Das Diecast-Modell zeigt scharfe Sponsoren-Decals und präzises Cockpitdetail und dokumentiert zugleich Patreses letzte Formel-1-Saison vor seinem Rückzug aus dem Cockpit.

1993 war ein Übergangsjahr für die Formel 1: Williams und Benetton setzten beide auf elektronische Fahrhilfen, während die FIA bereits über deren Verbot diskutierte. Für Sammler, die Karrieren statt einzelner Siege verfolgen, liegt der Reiz gerade in solchen Übergangsmomenten.

Minichamps' Benetton B193B 1:18: Sponsoren-Layout im Detail

Sponsoren-Layout und Karosseriedetail

Der B193B trug 1993 ein dichtes Sponsoren-Layout, von den charakteristischen Camel-Farben bis zu kleineren Aufklebern im Frontflügelbereich, und Minichamps überträgt dieses Layout mit scharfen Konturen und ohne Farbverlauf auf die kompakte Karosserie. Die typische grün-blaue Benetton-Lackierung jener Saison wirkt unter direktem Licht tiefer als bei einfarbigen Billigausführungen, weil mehrere Lackschichten übereinanderliegen. Das Cockpit zeigt Lenkrad, Sitzschale und den schmalen Instrumentenausschnitt in überzeugender Miniaturausführung, während die Nase mit dem separat gefertigten Frontflügel eine saubere Trennlinie zur Hauptkarosserie behält. Im Maßstab 1:18 bleiben solche Feinheiten sichtbar, während sie im kompakteren 1:43 kaum noch auflösbar wären.

Zinkdruckguss und Reifenprofil im Vergleich zu Resin

Wie beim Williams-Gegenstück setzt Minichamps auf Zinkdruckguss, was dem Modell ein spürbares Gewicht in der Hand verleiht und die filigranen Flügelprofile stabilisiert. Ein leichteres Resin-Modell wirkt in diesem Größenverhältnis oft fragiler an den dünnen Aufhängungselementen, während der Druckguss diese Bauteile ohne sichtbare Materialschwäche trägt. Die Felgen tragen ein periodenkorrektes Reifenprofil mit der für 1993 typischen Flankenbeschriftung. Auf einer staubfreien Vitrinenoberfläche behält der Klarlack über Jahre seinen Glanz, ein Pflegeaspekt, der bei Zinkdruckguss besonders zählt.

Patreses letzte Saison und der Podiumsplatz in Silverstone

Aktive Fahrwerkstechnik am Ende einer Ära

Der B193B übernahm 1993 wie der Williams FW14B aktive Federung und ein halbautomatisches Getriebe, allerdings in einer Saison, in der die FIA das baldige Verbot dieser Systeme bereits ankündigte. Der Ford-HB-V8-Motor im Heck des B193B unterschied sich von Williams' Renault-Aggregat und zeigt, wie unterschiedliche Motorenpartner dieselbe Fahrwerkstechnik unterschiedlich einsetzten. Patrese hielt zu diesem Zeitpunkt den Rekord für die meisten Grand-Prix-Starts der Formel-1-Geschichte, ein Rekord, der erst Jahre später von einem Nachfolger übertroffen wurde. Der dritte Platz beim British Grand Prix zeigte, dass der B193B trotz begrenzter Siegchancen konstant um Podiumsplätze mitfahren konnte.

Schumacher und Patrese im selben Team

Patrese teilte sich das Benetton-Cockpit 1993 mit dem jungen Michael Schumacher, der in dieser Saison seine ersten Meisterschaftsansprüche andeutete. Diese Konstellation aus erfahrenem Routinier und aufstrebendem Talent prägte das Team und machte die Saison 1993 zu einem interessanten Übergangsjahr zwischen zwei Fahrergenerationen.

Ein Modell für Sammler der Übergangsjahre

Im mittleren Preissegment mit dokumentarischem Wert

Für eine Formel-1-Sammlung, die die letzten Jahre der elektronischen Fahrhilfen dokumentiert, ergänzt dieser Benetton das Williams-Gegenstück sinnvoll und zeigt, wie unterschiedlich Teams dieselbe Technik einsetzten. Im mittleren Preissegment der Formel-1-Diecastmodelle liefert Minichamps damit einen Detailgrad, der über einfache Massenware hinausgeht, ohne die Fertigungstiefe der aufwendigsten Sammlerserien zu erreichen. Bei rund 25 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 passt der B193B in jede Standardvitrine neben anderen Boliden dieser Ära. Wer zusätzlich den Williams FW14B derselben Ära besitzt, kann beide Boliden nebeneinander stellen und die parallele Entwicklung aktiver Fahrwerkstechnik bei zwei konkurrierenden Teams direkt vergleichen.

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