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Chevrolet Corvair Dunkelblau Sun Star 1:18

Chevrolet Corvair Dunkelblau Sun Star 1:18
Aktueller Preis: 75,00 
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Chevrolet
Modellhersteller
Sun Star
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
1482
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
Sichere Zahlung SSL-verschlüsselte Zahlung

Über Chevrolet Corvair Dunkelblau Sun Star 1:18

TL;DR: Sun Stars 1:18 Diecast-Modell des Chevrolet Corvair Coupé von 1963 in Dunkelblau bildet Amerikas einzigen Großserien-Pkw mit Heckmotor und Luftkühlung nach. Das massive Zink-Druckguss-Modell eignet sich für Sammler, die technische Sonderwege der US-Automobilgeschichte abseits klassischer V8-Muscle-Cars dokumentieren möchten.

Während General Motors in den 1960er-Jahren sonst auf große V8-Motoren im Bug setzte, ging der Corvair einen völlig anderen Weg: Motor hinten, Luftkühlung, ein Konzept, das eher an Europa erinnerte als an Detroit.

Sun Stars Umsetzung des Heckmotor-Coupés

Das Zink-Druckguss-Gehäuse gibt dem Modell ein angenehmes Gewicht in der Hand, ein Merkmal, das bei diesem Preissegment nicht selbstverständlich ist. Die glatten, kantenarmen Flächen des Corvair-Coupés, typisch für das Design der frühen 1960er, sind in diesem Maßstab gut nachvollzogen, und der dunkelblaue Lack liegt gleichmäßig auf der Karosserie. Da der Corvair keinen sichtbaren Kühlergrill besitzt, wie ihn frontmotorige Fahrzeuge dieser Zeit tragen, wirkt die Fahrzeugfront am Modell besonders aufgeräumt, fast reduziert. Sun Star bewegt sich mit dieser Ausführung im mittleren Preissegment und liefert damit eine solide Alternative zu den deutlich teureren, handgefertigten Resin-Modellen ähnlicher US-Klassiker. Wer die Corvair-Silhouette aus der Nähe betrachtet, erkennt schnell, dass die Proportionen ohne den üblichen langen Vorderwagen amerikanischer Coupés jener Ära auskommen, ein direkter Hinweis auf die andersartige Technik unter dem Blech.

Der Corvair und Amerikas Heckmotor-Experiment

Chevrolet brachte den Corvair 1960 als direkte Antwort auf kompakte, effiziente Importwagen auf den Markt und entschied sich dabei für ein in den USA äußerst seltenes Konzept: luftgekühlter Heckmotor statt klassischem Frontmotor mit Wasserkühlung. Das Coupé von 1963 gehört zur ersten Modellgeneration, die bis 1964 gebaut wurde, bevor eine grundlegend überarbeitete zweite Generation folgte. Die ungewöhnliche Gewichtsverteilung des Heckmotor-Layouts wurde Mitte der 1960er-Jahre zum Thema einer bekannten öffentlichen Sicherheitsdebatte über das Fahrverhalten früher Corvair-Modelle, die den Ruf des Fahrzeugs nachhaltig prägte. Unabhängig davon bleibt der Corvair technikgeschichtlich einer der interessantesten US-Serienwagen seiner Zeit, weil er zeigte, dass Detroit auch abseits des V8-Frontmotor-Schemas experimentierte.

Ein Sonderfall für Sammlungen mit technischem Fokus

Neben klassischen Muscle Cars wirkt der Corvair unscheinbar, gerade das macht ihn für thematische Vitrinen interessant, die US-Technikgeschichte statt reiner PS-Zahlen erzählen wollen. In Dunkelblau fügt er sich ruhig neben farbenfrohere Zeitgenossen ein.

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