
Volkswagen Race Touareg Red Bull #313 Händler Edition 2005 Minichamps 1:43

Spezifikationen
- Auto-Marke
- Volkswagen
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- SKU
- 7LO099400PD313
- Baujahr
- 2005
- Epoche
- 2000s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Dakar & Geländerallye
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- —
Über Volkswagen Race Touareg Red Bull #313 Händler Edition 2005 Minichamps 1:43
TL;DR: Minichamps' 1:43 VW Race Touareg Red Bull #313 „Dealer Edition" bildet den werksseitigen Dakar-Rallye-Prototyp von Volkswagen Motorsport aus den 2000er Jahren ab, als Zink-Druckguss mit versiegelter Karosserie und der markanten Red-Bull-Lackierung. Eine über den VW-Handel vertriebene Auflage ohne feste Fahrerbesatzung, ideal als Einstieg in die Race-Touareg-Reihe.
Volkswagen trat mit dem Race Touareg ab 2003 gegen die etablierten Dakar-Teams an, ein Prototyp auf Basis des Serien-SUV, aber mit Diesel-Rennmotor und Gitterrohrrahmen. Die Red-Bull-Lackierung mit der Startnummer 313 zierte mehrere Fahrzeuge der Kampagne. Diese „Dealer Edition" wurde ohne Bindung an eine bestimmte Fahrerbesatzung über den Handel angeboten und bildet die Basislackierung originalgetreu ab.
Volkswagens Dakar-Projekt und die Red-Bull-Lackierung
Der Race Touareg als Werksprototyp
Der Race Touareg trug den Namen des Serien-SUV, hatte mit diesem technisch aber wenig gemein. Volkswagen Motorsport entwickelte einen eigenständigen Gitterrohrrahmen, kombiniert mit einem Turbodiesel-Rennmotor, der für die extremen Distanzen der Dakar-Rallye ausgelegt war. Das Projekt sollte demonstrieren, dass Dieseltechnik auch im härtesten Wüstenrennen konkurrenzfähig sein kann, eine Botschaft, die Volkswagen bewusst über den Motorsport transportierte. Anders als klassische Geländewagen musste der Race Touareg tagelange Wüstenetappen ohne technische Ausfälle überstehen, eine Anforderung, die sich in der massiven Bauweise mit hochgesetztem Unterboden widerspiegelt.
Startnummer 313 und die Rolle der Dealer Edition
Die Startnummer 313 in Verbindung mit der Red-Bull-Lackierung gehörte zu den auffälligsten Erscheinungsbildern der Kampagne. Diese „Dealer Edition" wurde als Sammlerstück über das VW-Händlernetz angeboten, ohne die Namen einer bestimmten Fahrerbesatzung auf der Karosserie zu tragen, was sie von den Ausführungen mit expliziter Fahrerzuordnung unterscheidet. Für Einsteiger in die Race-Touareg-Reihe ist das ein praktischer Vorteil: Die Lackierung bleibt universell einsetzbar innerhalb der Sammlung. Wer die komplette Kampagne verfolgt, ergänzt die Dealer Edition später gezielt um Ausführungen mit konkreter Fahrerbesatzung, sodass Basis und Sonderlackierungen gemeinsam eine vollständige Reihe ergeben.
Zink-Druckguss am geschlossenen Rallye-Aufbau
Unterbodenschutz, Reifen und Fugenbild
Zink-Druckguss und die massive Bauweise der Wüstenfahrzeuge übertragen sich direkt auf das Gewicht des Modells in der Hand. Die Karosserie ist als geschlossener, einteiliger Aufbau ausgeführt, wodurch der hochgesetzte Unterbodenschutz und die massiven Kotflügelverbreiterungen ohne störende Scharnierfugen durchlaufen. Die groben Geländereifen mit ihrem tiefen Profil sind klar vom glatten Karosserieblech abgesetzt, ein Kontrast, der die Rallye-Herkunft sofort erkennbar macht. Über Jahre auf einer staubfreien Vitrine hält der Druckguss diese Kontur zuverlässig, ohne dass sich die massiven Anbauteile verziehen.
Maßstab 1:43 für eine Dakar-Sammlung
Im Maßstab 1:43 bleibt der Race Touareg kompakt genug, um mehrere Fahrzeuge der Dakar-Kampagne nebeneinander zu zeigen, ohne dass eine Sammlung mit reinen Rallye-Fahrzeugen zu viel Vitrinenfläche beansprucht. Wer die Verarbeitungsqualität selbst beurteilen will, achtet auf den Übergang zwischen Kotflügelverbreiterung und Türblech, hier zeigt sich, wie exakt die Gussform die aufgesetzten Rallye-Anbauteile in die Grundform integriert. Gegenüber einem größeren Maßstab wie 1:18 verzichtet diese Ausführung auf feinste Cockpit-Details, gewinnt aber deutlich an Kompaktheit für eine dichte Rallye-Reihe. Die Frontscheinwerfer mit ihren zusätzlichen Fernlicht-Einheiten sind separat abgesetzt lackiert, ein Detail, das bei Wüstenrallye-Fahrzeugen aus gutem Grund besonders auffällig gestaltet wird.
Einstiegspunkt in die Race-Touareg-Reihe
Als „Dealer Edition" ohne feste Fahrerzuordnung eignet sich dieses Modell besonders gut als Einstiegspunkt in eine Sammlung rund um Volkswagens Dakar-Projekt. Es lässt sich später problemlos um Ausführungen mit konkreten Fahrerbesatzungen ergänzen, ohne dass die Basislackierung an Bedeutung verliert. Direktes Vitrinenlicht betont die Kontur der Kotflügelverbreiterungen, staubfreie Lagerung schützt die feinen Lackdetails der Scheinwerfereinheiten. Der Preis liegt im mittleren Segment für 1:43-Rallye-Diecast, ein fairer Einstieg in ein Kapitel der VW-Motorsportgeschichte, das in Sammlungen oft unterrepräsentiert bleibt. Gerade weil das Dieselprojekt technisch ungewöhnlich war, lohnt sich die Ergänzung um weitere Fahrzeuge der Kampagne, um die gesamte Bandbreite der Lackierungen abzubilden.















