
Nissan GT-R R35 Liberty Walk Work T2 Blau Metallic Solido 1:18

Spezifikationen
- Auto-Marke
- Nissan
- Modellhersteller
- Solido
- Maßstab
- 1:18
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Gebrauchtes Modell
- SKU
- S1805801
- Baujahr
- 2015
- Epoche
- 2010s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Tuner Modelle
- Öffnungen
- Ja
- Verpackungszustand
- Lagerspuren
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 3663506010545
Über Nissan GT-R R35 Liberty Walk Work T2 Blau Metallic Solido 1:18
TL;DR: Solidos 1:18 Diecast-Ausführung des Nissan GT-R R35 zeigt das Fahrzeug im Liberty-Walk-Widebody-Kit mit Work-T2-Felgen und tiefem Blau Metallic. Die Türen öffnen auf echten Scharnieren, das Zamak-Chassis bringt Gewicht in die Vitrine. Ein Tuner-Stück aus den 2010er-Jahren für Sammler abseits klassischer Sportwagen.
Wer eine Vitrine mit klassischen Sportwagen füllt, kennt das ruhige Rot und Silber traditioneller Modelle. Der GT-R im Liberty-Walk-Kleid bricht mit dieser Ordnung bewusst: breite Kotflügel, tiefer liegendes Fahrwerk, eine Lackierung, die auch aus der Distanz auffällt. Solido nimmt diesen Bruch ernst und baut ihn maßstabsgetreu nach, ohne die Proportionen zu verwässern.
Solidos Diecast-Umsetzung des GT-R Liberty Walk Widebody
Zamak-Guss und Blau Metallic im Detail
Solido setzt beim GT-R R35 auf klassischen Zinkdruckguss, und das Gewicht ist beim Auspacken sofort spürbar: Die Karosserie liegt satt in der Hand, ein Effekt, den leichtere Materialien kaum erreichen. Genau dieses Gewicht braucht der Liberty-Walk-Umbau, dessen breite Radläufe und abgesenktes Fahrwerk in Miniatur sonst leicht wie ein Aufsatz wirken würden. Die Lackierung in Blau Metallic zeigt unter direktem Vitrinenlicht einen sichtbaren Flake-Effekt, der die Fläche über der Fahrzeugmitte lebendig hält, statt flach zu wirken. Solido bewegt sich hier im mittleren Preissegment: kein Hand-Finish wie bei kleinen Resin-Auflagen, aber solide Verarbeitung, die den optischen Auftritt des Bodykits nicht verschenkt. Die Fugenbilder an Motorhaube und Kofferraumdeckel fallen dabei etwas breiter aus, als ein Resin-Guss sie erlauben würde, ein ehrlicher Kompromiss, den die robuste Zinkdruckguss-Bauweise gegenüber feineren Materialien eingeht.
Öffnende Türen und Work-T2-Felgen
Die Türen öffnen auf echten Scharnieren und geben damit Einblick auf Cockpit und Sitzschalen, ein Feature, das bei Tuner-Umbauten besonders reizvoll ist, weil sich Innenraum und Bodykit gemeinsam zeigen lassen. Beim Öffnen ist ein leichter Widerstand zu spüren, der die Tür sauber in Position hält, bevor sie sich wieder schließen lässt. Die Felgen tragen die Work-T2-Zeichnung, mit der schmalen Speichenoptik, die zum Widebody-Look passt und die Radläufe optisch ausfüllt, statt darin zu verschwinden. Reifenprofil und Bremsscheiben hinter den Speichen sind fein herausgearbeitet, ein Detail, das bei diesem Preispunkt nicht selbstverständlich ist. Wer den GT-R aus der Nähe betrachtet, erkennt außerdem die tiefergelegte Fahrwerksgeometrie, die dem Liberty-Walk-Kit seinen typischen, bodennahen Auftritt verleiht.
Liberty Walk und die Tuner-Szene der 2010er
Vom Werks-GT-R zum Widebody-Statement
Der R35 kam 2007 als werksseitig bereits sehr aggressiver GT-R auf den Markt, mit Allradantrieb und einem twin-turbo-V6, der ihm den Spitznamen 'Godzilla' einbrachte. Liberty Walk, ein japanisches Tuning-Haus, griff genau diese Ausgangsbasis auf und setzte in den 2010er-Jahren mit breiten Kotflügel-Verbreiterungen, tief liegenden Frontschürzen und auffälligen Felgen einen eigenen, international sichtbaren Trend. Die Philosophie dahinter ist bewusst konfrontativ: Der GT-R soll nicht dezent wirken, sondern die Silhouette komplett verändern. Solido überträgt genau diese Haltung ins Modell und verzichtet auf jede Zurückhaltung bei Spaltmaßen der Radläufe und der Fahrwerksgeometrie. Diese Bewegung blieb kein Nischenphänomen: Über Fotos und Videos verbreitete sich der Liberty-Walk-Look weltweit und beeinflusste auch andere Tuning-Häuser, die ähnliche Breitbau-Konzepte für unterschiedliche Sportwagen entwickelten.
Solido im Vergleich zu anderen Tuner-Diecasts
Im Segment der Tuner-Diecasts konkurriert Solido mit Herstellern, die ähnliche Umbauten in Zinkdruckguss anbieten, meist im gleichen mittleren Preisbereich zwischen Massenware und aufwendig handgefertigten Resin-Kleinserien. Der Unterschied zeigt sich vor allem in der Sorgfalt der Lackapplikation und in der Passgenauigkeit der Anbauteile wie Spoiler und Schweller. Wer mehrere Tuner-Modelle nebeneinander in der Vitrine vergleicht, erkennt schnell, dass die Qualität der Felgenoptik und die Tiefe der Metallic-Lackierung die eigentlichen Unterscheidungsmerkmale sind, nicht der Preis allein. Für ein Modell aus diesem Preissegment ist außerdem entscheidend, wie klar sich Karosseriefarbe und Anbauteile voneinander abheben, ein Punkt, den Solido beim GT-R sauber löst.
Platzierung in der Sammlung
Ein GT-R im Liberty-Walk-Kleid passt selten neben klassische Ferrari- oder Porsche-Reihen; er verlangt nach einer eigenen Tuner-Ecke im Regal, in der sich Widebody-Umbauten, JDM-Ikonen und auffällige Lackierungen versammeln. Bei 1:18 bleibt genug Fläche, um die Breite des Kits tatsächlich wahrzunehmen, ein Vorteil gegenüber kleineren Maßstäben, in denen solche Details verschwimmen. Für Sammler, die sich abseits der immer gleichen Sportwagen-Klassiker orientieren, ist dieses Modell ein Einstieg in ein Thema, das in Österreich noch wenig besetzt ist, aber durch seine Farbwahl und Detailtiefe sofort auffällt. Wer Wert auf Lackqualität und stabile Mechanik legt, findet hier ein Stück, das seinen Platz in der Vitrine behauptet. Auch wer bislang nur Werksmodelle sammelt, kann an diesem GT-R erkennen, wie stark ein Bodykit die Wahrnehmung eines an sich bekannten Fahrzeugs verändert.















