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Benetton B191 #19 M. Schumacher F1 1991 Minichamps 1:18

Benetton B191 #19 M. Schumacher F1 1991 Minichamps 1:18
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Spezifikationen
Auto-Marke
Benetton
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
100910119
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
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Über Benetton B191 #19 M. Schumacher F1 1991 Minichamps 1:18

TL;DR: Minichamps bildet im Maßstab 1:18 den Benetton B191 nach, den Wagen, in dem Michael Schumacher 1991 nach nur einem Rennstart für Jordan zu Benetton wechselte und unter Startnummer 19 seine Formel-1-Karriere fortsetzte. Die Zink-Druckguss-Karosserie zeigt die charakteristischen Benetton-Farben jener Saison.

Kaum ein Wechsel in der Formel-1-Geschichte wurde so schnell zur Legende wie Schumachers Sprung von Jordan zu Benetton binnen wenigen Wochen im Sommer 1991. Der B191 wurde zum Fahrzeug dieses folgenreichen Seitenwechsels und der ersten großen Bewährungsprobe.

Der Benetton B191 von Minichamps im Maßstab 1:18

Startnummer 19 und die Benetton-Farben von 1991

Benetton trat 1991 in seiner charakteristischen mehrfarbigen Lackierung an, mit den markentypischen Streifen, die das Team unter den Formel-1-Rennställen sofort erkennbar machten. Startnummer 19 kennzeichnet in diesem Fall Schumachers Fahrzeug innerhalb des Zweiwagen-Teams, während sein Teamkollege Nelson Piquet die Nummer 20 führte. Minichamps setzt die Sponsorenaufdrucke und die Lackierungsdetails in scharfer Tampondruck-Qualität um, mit klarer Trennung zwischen den einzelnen Farbflächen, ein Anspruch, der bei einer derart vielfarbigen Formel-1-Lackierung besonders anspruchsvoll in der Fertigung bleibt.

Ford-HB-V8 und Formel-1-Proportionen im Modell

Der B191 wurde von einem Ford-HB-V8-Motor angetrieben, einem Aggregat, das mehrere Teams jener Saison im Fond einsetzten. Minichamps bildet die gestreckte, flache Silhouette eines frühen 1990er-Formel-1-Wagens korrekt ab, mit den schmalen Frontflügeln und der noch vergleichsweise einfachen Aerodynamik jener Übergangsphase vor den späteren, aggressiveren Formen der Mitte des Jahrzehnts. Die Karosserie besteht aus Zink-Druckguss, spürbar solide beim Anheben, mit dem Cockpit als separatem, detailliert bemaltem Element.

Schumachers Wechsel von Jordan zu Benetton

Der Beginn einer außergewöhnlichen Karriere

Schumachers Formel-1-Debüt für Jordan bei einem einzigen Rennen im Sommer 1991 genügte, um Teamchef Flavio Briatore zu überzeugen, den jungen Fahrer noch in derselben Saison zu Benetton zu holen. Dieser Wechsel, damals von scharfer Kontroverse begleitet, markierte den Auftakt zu einer Karriere, die Schumacher in den folgenden Jahren zu mehreren Weltmeistertiteln führen sollte. Der B191 bleibt damit nicht irgendein Formel-1-Wagen, sondern das Fahrzeug, in dem diese Entwicklung ihren Anfang nahm, ein Umstand, der das Modell für Sammler mit Interesse an Motorsport-Geschichte besonders attraktiv macht.

Briatores Entscheidung und ihre Tragweite

Flavio Briatores Entscheidung, den jungen Schumacher noch während der laufenden Saison ins Team zu holen, war für die damalige Formel-1-Szene ungewöhnlich und wurde von Beobachtern kontrovers diskutiert, teilweise sogar juristisch angefochten. Rückblickend erwies sich der Schritt als einer der folgenreichsten Fahrerwechsel der Formel-1-Geschichte, weil er den Grundstein für eine der erfolgreichsten Karrieren des Sports legte. Für Sammler, die einzelne Entscheidungen der Motorsport-Geschichte anhand von Fahrzeugen nachvollziehen möchten, markiert der B191 genau diesen Wendepunkt.

Ein früher Schumacher-Wagen in der Formel-1-Sammlung

In einer Sammlung, die Schumachers Karriere chronologisch nachzeichnet, markiert der B191 den frühesten Punkt vor den späteren Erfolgsjahren bei Benetton und danach bei Ferrari. Bei rund 20 bis 22 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 beansprucht ein Formel-1-Wagen dieser Ära weniger Regalfläche als ein Sportwagen-Prototyp, lässt sich aber durch die filigranen Flügelelemente empfindlicher handhaben. Direktes, aber nicht dauerhaftes Licht bewahrt die Lackierung der Sponsorenflächen am besten vor Ausbleichen. Für Sammler, die Formel-1-Geschichte über einzelne Fahrerkarrieren erzählen, liefert dieser frühe Benetton den Ausgangspunkt einer Geschichte, die erst Jahre später ihren vollen Umfang zeigte.

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