
Citroen BX 4TC Client Series 200 Schwarz Otto 1:18

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Spezifikationen
- Auto-Marke
- Citroen
- Modellhersteller
- Otto
- Maßstab
- 1:18
- Material
- Resin
- Modellzustand
- Neues Modell
- SKU
- OT763
- Baujahr
- 1985
- Epoche
- 1980s
- Karosserieform
- Sportlimousine
- Fahrzeugklasse
- Werksmodelle
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 9580010228430
Über Citroen BX 4TC Client Series 200 Schwarz Otto 1:18
TL;DR: Otto bildet den Citroen BX 4TC Client Serie in Schwarz als 1:18 Resin-Modell nach, eine der 200 Homologationsversionen, die Citroen 1985 für die gescheiterte Group-B-Rallyeversion bauen musste. Die Karosserie ist einteilig gegossen. Ein seltenes Kapitel der Rallye-Geschichte für Sammler, die Group-B-Ausfälle ebenso schätzen wie Siege.
Die Group-B-Ära der Rallye-Weltmeisterschaft ist vor allem für ihre Siegerautos bekannt, doch der Citroen BX 4TC gehört zu den Geschichten des Scheiterns, die für Sammler oft interessanter sind als jeder Titel. Otto widmet der zivilen Client-Serie dieses Homologationsmodells ein Resin-Modell im Maßstab 1:18, gebaut in Schwarz, einer der wenigen Farben, in denen die 200 Straßenversionen ursprünglich ausgeliefert wurden.
Der BX 4TC und das Group-B-Homologationsprogramm
200 Straßenautos für eine Rallye-Zulassung
Die Regularien der Group B verlangten von jedem Hersteller eine Mindeststückzahl ziviler Fahrzeuge, bevor die Wettbewerbsversion an den Start durfte, und für den BX 4TC bedeutete das 200 Exemplare der sogenannten Client Serie. Citroen baute diese Straßenautos auf Basis der zivilen BX-Limousine auf, verlängerte die Karosserie für den Turbomotor im Vorderwagen und rüstete Allradantrieb nach, eine technische Aufrüstung, die weit über das hinausging, was der reguläre BX je bot. Diese Homologationslogik machte aus einem Familienauto ein Sondermodell mit begrenzter Stückzahl, dessen Wert für Sammler heute weit über dem einer gewöhnlichen BX-Limousine liegt.
Ein Wettbewerbsprogramm, das scheiterte
Auf der Rallyepiste erwies sich der 4TC als zu schwer und in der Turbo-Auslegung zu unausgereift, um mit den etablierten Group-B-Konkurrenten mitzuhalten, und Citroen zog das Werksprogramm nach kurzer Zeit wieder zurück. Diese schnelle Einstellung ist Teil dessen, was den BX 4TC heute besonders macht: Anders als die großen Group-B-Legenden mit langer Erfolgsgeschichte bleibt der 4TC ein Kapitel, das nie zu Ende erzählt wurde. Für Sammler, die sich für die volle Bandbreite der Group-B-Ära interessieren, nicht nur für ihre Gewinner, gehört genau dieses Scheitern zur Geschichte, die ein Modell wie dieses greifbar macht.
Ottos Resin-Wiedergabe einer seltenen Homologationsversion
Für ein Fahrzeug, von dem nur 200 zivile Exemplare existierten, ist Resin die naheliegende Wahl: Eine Großserien-Diecast-Fertigung rechnet sich bei einer derart kleinen realen Stückzahl kaum, während eine kleine Resin-Auflage genau die Nachfrage einer spezialisierten Sammlerschaft trifft. Resin nimmt außerdem die kantige, gestreckte Fastback-Linie des 4TC präziser auf als ein Zinkdruckguss-Werkzeug, das an größere Entformungsradien gebunden bleibt, und genau diese kantige Silhouette unterscheidet den 4TC von der zivilen BX-Limousine. Die Karosserie ist einteilig gegossen, ohne bewegliche Türen, Motorhaube oder Heckklappe, sodass sämtliche Blechkanten, von den verbreiterten Kotflügeln bis zur verlängerten Fronthaube, als durchgehende, ungebrochene Linien erscheinen. Ein Fingernagel entlang der Türlinie findet eine einzige, gleichmäßige Rille statt unterschiedlich breiter Spaltmaße, wie sie ein mehrteiliger Aufbau mit Scharnieren verursachen könnte. Die Schwarzlackierung, eine der Originalfarben der Client Serie, liegt unter direktem Licht tief und gleichmäßig über der kantigen Karosserie, ohne die Unterbrechungen, die bewegliche Teile verursachen würden.
Vom Wettbewerbsprojekt zum Sammlerstück
Warum Client-Serie-Fahrzeuge selten sind
Die zivilen 4TC-Fahrzeuge der Client Serie überlebten das Scheitern des Rallyeprogramms in geringer Zahl, denn viele Exemplare wurden im Lauf der Jahre nicht sorgfältig erhalten, ein Schicksal, das viele Homologationsmodelle mit kleiner Ursprungsstückzahl teilen. Wer heute ein reales Exemplar sucht, konkurriert mit einer sehr kleinen verbliebenen Anzahl, was den 4TC zu einem der teureren, schwerer zugänglichen Group-B-Homologationsmodelle macht. Ein Resin-Modell im Maßstab 1:18 bringt genau diese Seltenheit für alle greifbar, die sich keinen realen 4TC leisten können oder wollen, aber die Geschichte trotzdem in der Vitrine zeigen möchten.
Einordnung neben anderen Group-B-Modellen
Neben den bekannten Group-B-Erfolgsmodellen anderer Marken wirkt der BX 4TC wie die Fußnote, die eine Sammlung erst vollständig macht: Eine Reihe, die nur Sieger zeigt, erzählt nur die halbe Geschichte einer Ära, die von technischem Wagemut und ebenso vielen Fehlschlägen geprägt war. Otto bedient mit diesem Modell genau diese Lücke, die viele Großserienhersteller aus kommerziellen Gründen meiden, weil ein gescheitertes Programm schwerer zu vermarkten ist als ein Meistertitel.
Der 4TC als Pflichtstück für Group-B-Sammlungen
Wer eine Vitrine nach der Group-B-Ära ordnet, sollte den 4TC nicht wegen seiner Erfolge einordnen, sondern wegen dessen, was er über die Risikobereitschaft der Hersteller in dieser kurzen, intensiven Epoche verrät. Bei rund 24 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 fügt sich die gestreckte Fastback-Form ohne Probleme in ein Standardfach einer Glasvitrine ein, auch neben kompakteren Rallye-Modellen desselben Jahrzehnts. Die Kombination aus kleiner Auflage, dokumentierter Rallye-Geschichte und der markanten schwarzen Lackierung macht dieses Modell zu einem der interessanteren Stücke für Sammler, die sich nicht nur für Siegerfahrzeuge interessieren. Wer die vollständige Bandbreite der Group-B-Ära zeigen will, braucht gerade die Geschichten des Scheiterns, und der 4TC liefert eine der lehrreichsten davon.















