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Delahaye Type 135-M Cabriolet Mullin Museum Minichamps 1:18

Delahaye Type 135-M Cabriolet Mullin Museum Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 332,00 
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Delahaye
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
107116160
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Delahaye Type 135-M Cabriolet Mullin Museum Minichamps 1:18

TL;DR: Minichamps bildet das Delahaye Type 135-M Cabriolet aus dem Jahr 1937 im Maßstab 1:18 als Diecast-Modell nach, orientiert an einem im Mullin Museum gezeigten Exemplar. Die geschwungene Vorkriegskarosserie und die zurückhaltende Lackierung machen dieses Sammlerstück zu einem ruhigen Blickfang für Liebhaber französischer Cabriolets der 1930er Jahre.

In den 1930er Jahren stand Delahaye für französische Fahrkultur mit sportlichem Anspruch, getragen von Karosseriebauern, die dem Chassis eine eigene Silhouette gaben. Minichamps überträgt diese Formsprache originalgetreu auf ein Modellauto, das in ruhiger Zurückhaltung wirkt statt lauter Effekthascherei.

Der Delahaye Type 135-M als Sammlerobjekt

Vorkriegsdesign und Coachbuilder-Erbe

Der Type 135 gehörte in den 1930er Jahren zu den anspruchsvollsten Chassis Frankreichs und wurde von zahlreichen Carrossiers eingekleidet, die jeweils eigene Linienführungen entwarfen. Die Cabriolet-Ausführung, die Minichamps hier nachbildet, zeigt die geschwungene Kotflügellinie und die lange Motorhaube, die für Delahaye-Karosserien dieser Ära charakteristisch waren. Anders als bei deutschen oder britischen Chassis der Zeit stand bei Delahaye die Silhouette im Vordergrund, ohne die technische Substanz zu vernachlässigen. Diese Balance macht den Type 135-M bis heute zu einem gefragten Sammlerfahrzeug unter Kennern der Vorkriegsära.

Zink-Diecast-Verarbeitung und Lackierung

Minichamps setzt für dieses Modell auf Zink-Diecast, das dem Cabriolet ein spürbares Gewicht in der Hand verleiht und die geschwungenen Karosserielinien ohne sichtbare Fugen wiedergibt. Die Lackierung wirkt unter direktem Licht ruhig und tief, ohne die für Vorkriegsfahrzeuge unpassende Hochglanzwirkung moderner Lacke. Anders als bei versiegelten Resin-Modellen erlaubt der Diecast-Aufbau meist öffnende Motorhaube oder Türen, was bei einem offenen Cabriolet zusätzlichen Einblick auf die Innenausstattung bietet. Diese Verarbeitung positioniert das Modell im mittleren bis gehobenen Preissegment, spürbar über reiner Massenware. Gegenüber Resin-Modellen liegt der Vorteil in der Robustheit gegenüber Lichteinwirkung und Temperaturschwankungen, was besonders bei Vitrinenaufstellung ohne Klimatisierung von Bedeutung ist, ein Aspekt, der bei langlebigen Sammlerstücken selten explizit genannt wird, aber über Jahre den Erhaltungszustand bestimmt.

Rennsporterbe und Bedeutung des Type 135

Le Mans und die Monte-Carlo-Rallye

Delahaye setzte den Type 135 nicht nur auf der Straße, sondern auch im Rennsport ein. Die CS-Ausführung gewann 1938 die 24 Stunden von Le Mans in der Gesamtwertung, ein Erfolg, der die Konkurrenzfähigkeit der französischen Marke gegenüber italienischen und deutschen Werken unter Beweis stellte. Bereits 1937 hatte ein Delahaye-Werksfahrzeug die Monte-Carlo-Rallye für sich entschieden. Diese Erfolge verschafften der Baureihe eine Reputation, die weit über reine Eleganz hinausging und bis heute die Sammlerwelt für Vorkriegs-Delahayes interessiert.

Die Rolle des Mullin Museums

Die Ausführung dieses Modells orientiert sich an einem Exemplar, wie es im Mullin Museum in Kalifornien gezeigt wird, einer Sammlung, die sich auf französische Fahrzeuge der Art-Déco-Ära spezialisiert hat. Für Sammler, die keinen direkten Zugang zu solchen Museumsstücken haben, bietet das Modellauto eine maßstabsgetreue Annäherung an die Proportionen und Farbgebung, wie sie in musealer Präsentation gezeigt werden. Das macht dieses Stück zu einer Brücke zwischen Museumsbesuch und eigener Vitrine, besonders für jene, die sich für die Geschichte der Coachbuilder-Ära interessieren, ohne regelmäßig nach Kalifornien reisen zu können. Die Farbgebung des Modells hält sich bewusst zurück und vermeidet die kräftigen Zweifarb-Kombinationen, die bei manchen Delahaye-Sonderausführungen der Zeit üblich waren.

Platz in einer Sammlung französischer Vorkriegsklassiker

Mit rund 24 Zentimetern Länge fügt sich das Cabriolet in eine Reihe klassischer Vorkriegsfahrzeuge im Maßstab 1:18 ein, ideal neben Bugatti- oder Talbot-Lago-Modellen ähnlicher Epoche. Wer eine thematische Vitrine rund um französische Coachbuilder-Kunst der 1930er Jahre aufbaut, findet in diesem Delahaye einen ruhigen, aber substanziellen Ankerpunkt. Im Vergleich zum kompakteren Maßstab 1:43 zeigt 1:18 die Kotflügellinie und die Speichenfelgen in einer Deutlichkeit, die bei kleineren Modellen verloren geht. Die Kombination aus solidem Diecast-Aufbau und museal inspirierter Ausführung macht das Modell zu einem Stück, das eher durch Zurückhaltung als durch Lautstärke überzeugt. Direktes Sonnenlicht sollte die Vitrine dennoch meiden, da selbst hochwertige Lackierungen über Jahre unter UV-Einstrahlung an Tiefe verlieren können, ein Kontrast zu den greller lackierten Sportwagen späterer Jahrzehnte in derselben Sammlung.

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