5% Rabatt auf Ihre erste Bestellung — gratis Konto erstellen

Konto erstellen

Mercedes W125 R. Caracciola World Record 1938 Minichamps 1:43

Mercedes W125 R. Caracciola World Record 1938 Minichamps 1:43
Aktueller Preis: 99,00 €
Vergriffen

Dieses Modell ist derzeit ausverkauft. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und wir benachrichtigen Sie, sobald es wieder verfügbar ist. Mit der Eintragung erhalten Sie auch E-Mails zu neuen Modellen. Abmeldung jederzeit möglich.

Mercedes Modelle ansehen
Sicher bezahlen mit
Spezifikationen
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
SKU
40038300
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
Sichere Zahlung SSL-verschlüsselte Zahlung

Über Mercedes W125 R. Caracciola World Record 1938 Minichamps 1:43

TL;DR: Minichamps' 1:43 Mercedes-Benz W125 zeigt Rudolf Caracciolas Rekordwagen, mit dem er im Januar 1938 auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt über 432 km/h erreichte. Die geschlossene Zink-Druckguss-Karosserie gibt die extreme Stromlinienform originalgetreu wieder, ein zentrales Stück Vorkriegs-Motorsportgeschichte für Sammler mit Fokus auf die Silberpfeil-Ära.

Wenige Vorkriegsrekorde besitzen bis heute solchen Nachhall wie Caracciolas Fahrt auf der Autobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt. An einem kalten Januarmorgen 1938 erreichte er in einem eigens für diesen Zweck entwickelten Mercedes-Benz W125 eine Geschwindigkeit, die auf öffentlichen Straßen über Jahrzehnte unerreicht blieb. Minichamps überträgt genau dieses Fahrzeug in Miniatur, mit der vollständig verkleideten Karosserie, die den Rekord erst ermöglichte.

Caracciolas Rekordfahrt und der Stromlinien-W125

Die Rekordwagen, die Mercedes-Benz und Auto Union in den 1930er Jahren für Fahrten auf geschlossenen Autobahnabschnitten bauten, unterschieden sich grundlegend von den offenen Grand-Prix-Wagen der Marke. Der W125-Rekordwagen erhielt eine vollständig geschlossene, aerodynamisch geformte Karosserie, die Räder und Cockpit komplett verkleidete, um den Luftwiderstand bei extremen Geschwindigkeiten so gering wie möglich zu halten. Am 28. Januar 1938 nutzte Rudolf Caracciola einen für solche Rekordversuche gesperrten Abschnitt der Autobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt und erreichte eine Geschwindigkeit von über 432 km/h, gemessen auf einer öffentlichen Straße. Dieser Rekord stand über Jahrzehnte und markiert bis heute einen der bemerkenswertesten Momente der Vorkriegs-Motorsportgeschichte. Die Rivalität zwischen Mercedes-Benz und Auto Union prägte diese Ära der Geschwindigkeitsrekorde entscheidend, wobei jeder Hersteller mit eigenen Stromlinienkonstruktionen versuchte, den anderen zu überbieten. Die Silberpfeile, wie die Rennwagen der Marke aus dieser Zeit genannt wurden, standen technisch für die Speerspitze des damaligen Motorsports, und der Rekordwagen von 1938 gilt als eines der radikalsten Beispiele dieser Entwicklung. Die reine Ingenieursleistung, einen straßenzugelassenen Rennwagenrumpf in eine derart geschlossene, windschlüpfige Form zu verwandeln, bleibt bis heute ein Referenzpunkt für die Grenzen der Vorkriegstechnik.

Minichamps' Zink-Druckguss für die geschlossene Rekordform

Für ein Fahrzeug mit derart glatter, stromlinienförmiger Außenhaut ist Zink-Druckguss ideal geeignet: Das Material lässt sich in einem Stück gießen und hält die durchgehenden, sanft geschwungenen Flächen ohne die kleinsten Unterbrechungen, die eine bewegliche Karosserie zwangsläufig mit sich bringen würde. Anders als bei offenen Grand-Prix-Wagen dieser Ära, deren Räder und Cockpit frei zugänglich blieben, verlangt die vollständig verkleidete Rekordform nach genau dieser geschlossenen Bauweise, und Minichamps setzt sie im Maßstab 1:43 konsequent um. Die charakteristische Heckfinne, die dem Fahrzeug bei extremen Geschwindigkeiten Stabilität verlieh, läuft als durchgehende, saubere Linie bis zum Wagenende. Die silberne Lackierung, die typische Farbe der Werksrennwagen dieser Epoche, liegt gleichmäßig über die gesamte Fläche und lässt die Wölbung der Karosserie unter Licht klar erkennen. Die winzigen Lufteinlässe und die angedeuteten Kühlschlitze an der Front sind fein herausgearbeitet, ohne die glatte Gesamtform zu stören. Im Vergleich zu offenen W125-Grand-Prix-Modellen, die Motor und Fahrwerk offen zeigen, konzentriert sich dieses Modell ganz auf die äußere Form, was der historischen Rekordversion tatsächlich näherkommt, denn genau diese geschlossene Hülle war der eigentliche technische Clou des Fahrzeugs.

Ein Meilenstein für die Vorkriegs-Sammlung

In einer Vorkriegs-Sammlung nimmt der Rekordwagen eine andere Rolle ein als die offenen Grand-Prix-W125: Er steht für den Geschwindigkeitsrekord auf öffentlicher Straße statt für den Rennsonntag. Wer die Silberpfeil-Ära chronologisch aufbaut, findet in diesem Modell die technische Randerscheinung neben den bekannteren Rennversionen, oft seltener im Handel als die reinen Grand-Prix-Ausführungen. Der kompakte Maßstab 1:43 erlaubt es, mehrere Vorkriegsfahrzeuge nebeneinander zu präsentieren, ohne dass die ungewöhnliche Stromlinienform der Rekordkarosserie die Vitrine dominiert. Für Sammler mit Interesse an der technischen Seite des Motorsports der 1930er Jahre bleibt dieses Modell eine der aussagekräftigsten Miniaturen dieser Epoche, unabhängig von einzelnen Rennergebnissen.

0