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Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18

Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18
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Spezifikationen
Auto-Marke
Goggomobil
Modellhersteller
Revell
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
08976-R1
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18

TL;DR: Revell bildet den Goggomobil T250 im Maßstab 1:18 als Polizeifahrzeug ab, ein Diecast-Modell des bayerischen Kleinwagens von 1963 mit öffnenden Türen, Motorhaube und Kofferraum. Der Zweitakt-Kleinwagen von Hans Glas stand für die Mobilität der Wirtschaftswunder-Jahre, seine Polizeilivree zeigt eine ungewöhnliche, aber dokumentierte Nutzung im kommunalen Streifendienst.

Der Goggomobil war für viele deutsche Familien der Wirtschaftswunder-Jahre das erste eigene Auto, ein winziger Zweitakt-Kleinwagen aus dem bayerischen Dingolfing, hergestellt von Hans Glas. Dass einzelne Gemeinden ihn sogar als Streifenwagen einsetzten, unterstreicht, wie alltagstauglich der T250 trotz seiner geringen Größe war. Revells Nachbildung mit Polizeilackierung greift genau diese kuriose, aber reale Facette der Modellgeschichte auf.

Der T250 als Symbol der Wirtschaftswunder-Mobilität

Zweitaktmotor und Kompaktformat

Der T250 verdankt seinen Namen dem 250-Kubikzentimeter-Zweitaktmotor im Heck, einer Bauweise, die im Kleinwagensegment der fünfziger und frühen sechziger Jahre weit verbreitet war. Mit einer Länge von deutlich unter drei Metern zählte der Goggomobil zu den kompaktesten Serienfahrzeugen seiner Zeit, dennoch bot er vier Sitzplätze und eine für viele Familien erschwingliche Alternative zum Motorrad mit Beiwagen. Diese Kombination aus geringen Anschaffungskosten und echtem Automobil-Komfort machte den T250 zu einem der meistverkauften deutschen Kleinwagen jener Phase des westdeutschen Wiederaufbaus.

Hans Glas und die Kleinwagen-Nische

Hans Glas GmbH, der Hersteller aus Dingolfing, hatte sich vor dem Goggomobil vor allem mit Landmaschinen und Rollern einen Namen gemacht, bevor das Unternehmen mit dem Kleinwagen den Sprung in den Automobilbau schaffte. Der Erfolg des T250 sicherte dem Unternehmen jene Basis, die später zur Übernahme durch BMW führte, ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, das im kleinen Goggomobil seinen Ursprung hat. Für Sammler deutscher Nachkriegsfahrzeuge markiert der T250 damit nicht nur ein kurioses Alltagsauto, sondern auch einen Ausgangspunkt größerer Firmengeschichte.

Revells Ausführung mit Polizeilackierung

Diecast-Konstruktion im Kleinformat

Im Maßstab 1:18 wirkt der Goggomobil trotz seiner geringen realen Größe erstaunlich detailreich, weil das kompakte Format des Originals dem Modell ungewöhnlich viele sichtbare Karosseriedetails auf kleiner Fläche erlaubt. Der Zink-Druckguss verleiht dem kleinen Modell ein überraschend solides Gewicht in der Hand, ein Kontrast zu seiner verspielten Erscheinung. Die Polizeilackierung mit den typischen Farbflächen und Beschriftungen jener Jahre sitzt gleichmäßig auf der Metallkarosserie, wobei die Kanten der runden Kotflügel unter direktem Licht die für Diecast typische, leicht großzügigere Fertigungstoleranz zeigen, verglichen mit schärferen Resin-Kanten.

Öffnende Türen und der kompakte Innenraum

Türen, Motorhaube und Kofferraum öffnen sich und geben Einblick in den knappen, aber vollständig ausgestatteten Innenraum sowie in den Heckmotor. Bei einem derart kleinen Fahrzeug ist gerade dieser Blick unter die Haube reizvoll, weil der Zweitaktmotor auf so wenig Raum kaum größer wirkt als ein Rollertriebwerk. Für die Präsentation in der Vitrine bedeutet das eine willkommene Abwechslung zu größeren Sportwagenmodellen, ein kompaktes Ausstellungsstück, das auch mit geöffneten Elementen wenig Raum benötigt und dennoch technische Details zeigt, die man bei Kleinwagen dieser Größe selten erwartet.

Eine ungewöhnliche Nische unter Behördenfahrzeugen

Revell bedient mit dem Goggomobil eine Nische, die größere Premiumhersteller selten bespielen: kleine, kulturell bedeutsame Alltagsfahrzeuge der Nachkriegszeit statt prestigeträchtiger Sportwagen. Diese Ausrichtung macht Modelle wie den T250 zu einer erschwinglichen Ergänzung für Sammlungen, die sich nicht ausschließlich auf Supersportwagen konzentrieren, sondern auch soziale und wirtschaftliche Automobilgeschichte abbilden wollen. Innerhalb der Sammelkategorie der Einsatz- und Behördenfahrzeuge sticht der Goggomobil besonders heraus, weil Polizeiversionen von Kleinwagen dieser Größe deutlich seltener produziert wurden als etwa Streifenwagen auf Basis von Mittelklasse-Limousinen. Wer eine thematische Reihe von Behördenfahrzeugen unterschiedlicher Jahrzehnte aufbaut, findet im T250 einen der ungewöhnlicheren Einträge, gerade weil die reale Nutzung von Kleinstwagen im Streifendienst eine Randnotiz der Automobilgeschichte bleibt. Der Maßstab 1:18 kommt dem winzigen Original dabei besonders zugute, weil selbst kleine Details wie Beschriftung und Warnleuchten in dieser Größe noch klar lesbar bleiben, während sie in 1:43 kaum wahrnehmbar wären.

Ein kompaktes Stück Alltagsgeschichte

Mit einer Modelllänge von deutlich unter 20 Zentimetern beansprucht der Goggomobil selbst in einer dicht bestückten Vitrine kaum Platz und lässt sich problemlos zwischen größeren Fahrzeugen platzieren. Seine runde, freundliche Formensprache bildet einen bewussten Kontrast zu den kantigen Sportwagen, die in vielen Sammlungen dominieren, und sorgt so für optische Abwechslung im Regal. Für Einsteiger in die Welt der deutschen Nachkriegs-Kleinwagen bietet der T250 einen zugänglichen, humorvollen Startpunkt, während die Polizeilackierung ihm zusätzlich einen thematischen Bezug zu Behördenfahrzeugen verschafft. Es zeigt, dass Sammlerwert nicht immer von Motorleistung oder Rennhistorie abhängt. Gerade die Kombination aus geringer Größe und kurioser Nutzungsgeschichte macht den Goggomobil zu einem Gesprächsthema in jeder Sammlung.

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