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Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43

Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43
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Spezifikationen
Auto-Marke
Maserati
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
SKU
437123220
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
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Über Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43

TL;DR: Minichamps' 1:43-Modell des Maserati Khamsin in Grey Metallic zeigt das von Marcello Gandini bei Bertone gezeichnete Coupé von 1977, dessen Original unter Citroën-Regie mit hydraulischer Lenkung und Bremse fuhr. Geschlossene Diecast-Karosserie ohne bewegliche Teile, feiner Metallic-Lack. Ein markantes Kapitel Bertone-Design für die Maserati-Vitrine.

Zwischen den runderen Formen von Mistral und Indy markiert der Khamsin einen stilistischen Bruch: Marcello Gandini brachte bei Bertone die kantige Keilform der Siebziger zu Maserati, während das Original technisch unter dem Dach von Citroën entstand. Minichamps überträgt diese scharfen Linien ins 1:43-Format und liefert damit den modernsten Formansatz unter den klassischen Coupés dieser Sammlung.

Der Khamsin als Gandinis Antwort auf den Ghibli-Nachfolger

Bertone-Design und die gläserne Heckpartie

Als der Khamsin 1974 den Ghibli ablöste, brachte Bertone-Chefdesigner Marcello Gandini eine deutlich kantigere Formensprache zu Maserati, geprägt von scharfen Kanten und einer keilförmigen Seitenlinie, wie sie in dieser Dekade auch bei anderen Bertone-Entwürfen auftauchte. Das auffälligste Detail blieb die verglaste Heckpartie, durch die die Rückleuchten hindurchschimmerten, eine Lösung, die dem Khamsin unter den Maserati-Coupés seiner Zeit eine unverwechselbare Silhouette gab. Minichamps arbeitet diese Heckscheibe im Modell klar heraus, mit einer sauberen Trennung zwischen Glasfläche und der darunterliegenden Karosserie. Die lange, flache Motorhaube und die niedrige Gürtellinie folgen konsequent der Keilform, die Gandini dem Original mitgab.

Citroën-Hydraulik unter Maserati-Regie

In den Jahren, in denen der Khamsin entstand, gehörte Maserati zu Citroën, und diese Verbindung floss direkt in die Technik ein: Lenkung, Bremsen und selbst die Scheinwerferklappen arbeiteten mit demselben hydraulischen System, das Citroën in eigenen Modellen wie dem SM verwendete. Für die Markengeschichte ist das ein Detail, das den Khamsin von rein italienischer Maserati-Technik der Vor- und Nachkriegszeit unterscheidet. Am geschlossenen Modell zeigt sich davon naturgemäß nichts, da die Technik hinter fester Karosserie verborgen bleibt. Was bleibt, ist die äußere Form, die Gandinis Design so klar zeigt, dass sie auch ohne technische Details überzeugt.

Minichamps' geschlossene Coupé-Karosserie im Maßstab 1:43

Feste Karosserie statt öffnender Teile

Türen, Motorhaube und die charakteristische Glasheckklappe bleiben an diesem Modell fest verschlossen, die Karosserie ist als einteiliger Zink-Druckguss gefertigt. Für eine Keilform mit so scharfen Kanten wie beim Khamsin ist das eine sinnvolle Entscheidung: Ohne Scharniertoleranzen bleiben die Linien zwischen Tür, Kotflügel und Dach so gerade und ungebrochen, wie es Gandinis Entwurf verlangt. Ein Modell mit beweglichen Teilen müsste an den scharfen Kanten sichtbare Kompromisse eingehen, die der reinen Keilsilhouette schaden würden. Für ein Design, das gerade von seiner Geradlinigkeit lebt, liefert die geschlossene Bauweise die überzeugendere Umsetzung im Maßstab 1:43.

Lackqualität in Grey Metallic

Grey Metallic betont die scharfen Kanten der Karosserie stärker als eine dunkle Farbe es täte, da das Licht an jeder Fläche unterschiedlich reflektiert und die Keilform dadurch noch deutlicher hervortritt. Minichamps trägt den Klarlack gleichmäßig auf, sodass der Metallic-Effekt auch unter direktem Vitrinenlicht sichtbar bleibt, ohne die Linienführung zu verschleiern. Der Zink-Druckguss gibt dem kleinen Coupé ein spürbares Gewicht. Chrom an Stoßfängern und Scheinwerferrahmen ist fein abgesetzt und unterstreicht die Kanten, statt sie zu überdecken.

1:43 im Kontext der Maserati-Grand-Tourer-Reihe

Mit rund zehn Zentimetern Länge fügt sich der Khamsin im Maßstab 1:43 unauffällig in eine Reihe weiterer Maserati-Coupés ein, während seine Formensprache innerhalb dieser Reihe den deutlichsten Bruch markiert. Neben dem rundlichen Mistral aus den Sechzigern und dem etwas konventionelleren Indy aus den frühen Siebzigern zeigt der Khamsin, wie schnell sich Designideen innerhalb eines Jahrzehnts wandeln konnten, sobald sich die Marke internationalen Designbüros wie Bertone öffnete. Für Sammler, die eine chronologische Reihe von Maserati Grand Tourern aufbauen, markiert der Khamsin damit einen sichtbaren Wendepunkt. Der kompakte Maßstab erlaubt es, diese stilistische Entwicklung auf engem Raum zu zeigen: mehrere Modelle unterschiedlicher Jahrzehnte lassen sich nebeneinander aufstellen, ohne dass der direkte Vergleich der Proportionen an Aussagekraft verliert. Die Detailtiefe im Innenraum bleibt bei 1:43 begrenzt, doch bei einem von außen so klar definierten Design liegt der Reiz ohnehin stärker in der Silhouette. Wer den Khamsin isoliert betrachtet, verpasst deshalb einen Teil seiner Bedeutung: Erst im Vergleich mit den Vorgänger- und Nachfolgemodellen wird deutlich, wie radikal Gandinis Entwurf innerhalb der Marke wirkte.

Der Khamsin als Bertone-Kapitel in der Sammlung

Für eine Sammlung, die Maserati über mehrere Jahrzehnte zeigt, liefert der Khamsin den Bertone-Akzent zwischen den eher hauseigen gestalteten Modellen wie Mistral oder Indy. Die technische Verbindung zu Citroën bleibt am Modell unsichtbar, doch die äußere Form allein erzählt schon genug von dieser besonderen Phase der Markengeschichte. Grey Metallic unterstreicht die Kanten der Karosserie und macht dieses Modell zu einem Stück, das sich vor allem im direkten Vergleich mit runderen Formen behauptet. Für Sammler, die gezielt nach dem markantesten Designwendepunkt innerhalb der klassischen Maserati-Reihe suchen, ist dieser Khamsin eine naheliegende Ergänzung im zugänglichen Segment. Neben einem zweiten Khamsin in einer anderen Farbe lässt sich zudem zeigen, wie unterschiedlich dieselbe Keilform je nach Lackierung wirkt.

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