
Volkswagen Race Touareg Red Bull #317 Gordon / von Zitzewitz Dakar Rally 2005 Minichamps 1:43

Spezifikationen
- Auto-Marke
- Volkswagen
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- SKU
- 436055317
- Baujahr
- 2005
- Epoche
- 2000s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Dakar & Geländerallye
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138063907
Über Volkswagen Race Touareg Red Bull #317 Gordon / von Zitzewitz Dakar Rally 2005 Minichamps 1:43
TL;DR: Minichamps' 1:43 Druckgussmodell des Volkswagen Race Touareg zeigt den Dakar-Rallye-Boliden von 2005 mit Red-Bull-Lackierung, Startnummer 317 und dem Fahrerduo Gordon und von Zitzewitz am Steuer. Die Karosserie ist als geschlossenes Modell gefertigt, sämtliche Aufkleber und Sponsorenlogos sitzen im präzisen Tampodruck.
Wüstenrallyes verlangen Fahrzeugen mehr ab als jede andere Motorsportdisziplin, und das zeigt sich auch im Modell. Der Race Touareg trat 2005 gegen Sand, Geröll und tausende Kilometer an, lange bevor Volkswagen die Dakar-Rallye tatsächlich gewann. Minichamps hält diesen frühen Entwicklungsschritt im Maßstab 1:43 fest, mit einer Sorgfalt, die dem Werksprojekt gerecht wird.
Der Volkswagen Race Touareg im Rallye-Einsatz
Ein Prototyp für die härteste Rallye der Welt
Volkswagen entwickelte den Race Touareg ab 2003 als eigenständigen Rallye-Raid-Prototypen für die Dakar-Rallye und ähnliche Wüstenwettbewerbe. Äußerlich erinnerte die Karosserie an den Serien-Touareg, technisch war das Fahrzeug jedoch komplett auf die Wüste ausgelegt: Allradantrieb, weit ausgestellte Radläufe für lange Federwege, ein Gitterrohrrahmen unter dem Kunststoffkleid und ein kräftiger TDI-Dieselmotor, der Volkswagens Vertrauen in die eigene Dieseltechnologie im Rennsport unterstreichen sollte. Das Modelljahr 2005 markiert eine frühe Ausbaustufe dieses Programms, in einer Phase, in der Volkswagen noch um Zuverlässigkeit und Erfahrung in der Wüste kämpfte. Erst Jahre später sollte die Marke mit derselben Fahrzeugfamilie mehrfach den Gesamtsieg bei der Dakar-Rallye holen, doch die technischen und organisatorischen Grundlagen dafür wurden bereits in dieser frühen Phase gelegt. Wer die frühen Race-Touareg-Modelle sammelt, besitzt damit ein Stück Entwicklungsgeschichte, nicht nur ein weiteres Rallyeauto.
Red Bull Lackierung und Startnummer 317
Am Steuer saß Robby Gordon, ein in den USA bekannter Offroad- und Stock-Car-Spezialist, gemeinsam mit Beifahrer von Zitzewitz, der die Navigation durch die endlosen Dünen und Pisten der Rallye verantwortete. Die Partnerschaft mit Red Bull brachte dem Fahrzeug ein weithin sichtbares Blau-Rot-Silber-Farbschema mit der Startnummer 317 auf Tür und Fronthaube, ein Farbauftritt, der im Starterfeld sofort erkennbar war und sich deutlich von den zurückhaltenderen Werkslackierungen anderer Hersteller abhob. Minichamps reproduziert dieses Schema mit klaren Kantenübergängen zwischen den Farbflächen, ohne dass Konturen verwischen oder Logos unscharf wirken.
Minichamps' Zinkdruckguss und die geschlossene Karosserie
Tampodruck statt Schiebebild
Das Modell besteht aus Zinkdruckguss, was ihm ein spürbares Gewicht verleiht und die Formtreue über Jahre sichert, selbst wenn es regelmäßig aus der Vitrine genommen und wieder eingeräumt wird. Die Karosserie ist als geschlossenes Modell gefertigt, Türen, Haube und Heckklappe sind fest im Gussteil verankert, ohne bewegliche Scharniere. Für ein Rallyefahrzeug mit durchgehender Sponsorenlackierung ist das ein klarer Vorteil: Die Grafiken laufen ohne Unterbrechung über die Karosserielinien, weil keine Fuge den Übergang stört und kein Scharnierspalt die Schriftzüge zerschneidet. Minichamps setzt dabei auf Tampodruck statt auf Schiebebilder, wodurch die Schrift flach auf der Oberfläche liegt und auch nach Jahren im Regal nicht vergilbt oder sich an den Rändern ablöst.
Fahrwerk und Bodenfreiheit im Maßstab 1:43
Die hohe Bodenfreiheit des Original-Fahrzeugs findet sich im Modell wieder, ebenso die kräftig profilierten Geländereifen und die freistehenden Zusatzscheinwerfer auf dem Dach, die bei Wüstenrallyes für Nachtetappen unverzichtbar waren. Im Maßstab 1:43 bleibt für solche Details naturgemäß wenig Raum, doch Minichamps arbeitet die Radaufhängung und die Distanz zwischen Reifen und Radlauf sauber heraus und vermeidet die plumpen, zu hoch wirkenden Proportionen, die günstigere Modelle bei Rallyefahrzeugen häufig zeigen. Gerade bei einem Fahrzeug, dessen gesamte technische Auslegung auf Bodenfreiheit und Federweg beruhte, ist diese Präzision kein nebensächliches Detail.
Platz in der Sammlung
In einer Vitrine mit Schwerpunkt Rallye-Raid ergänzt dieses Modell WRC-Fahrzeuge auf Asphalt um die raueren Wüstenrallyes, deren Anforderungen an Fahrzeug und Fahrer sich grundlegend unterscheiden. Der Maßstab 1:43 erlaubt es, mehrere Jahrgänge und Teams nebeneinander zu zeigen, ohne dass eine einzelne Vitrine überfüllt wirkt. Für Sammler, die sich für Werksprojekte in ihrer frühen Entwicklungsphase interessieren, ist dieser Race Touareg ein nachvollziehbarer Ausgangspunkt vor den späteren Siegerjahren, und gerade diese Unvollständigkeit macht ihn für eine chronologisch aufgebaute Sammlung interessant. Wer die Entwicklung eines Werksprogramms von den ersten Startversuchen bis zum Gesamtsieg dokumentieren will, kommt an diesem frühen Jahrgang kaum vorbei.















