
Mercedes 230 SL W113 Grau Maxichamps 1:43

Spezifikationen
- Auto-Marke
- Mercedes
- Modellhersteller
- Maxichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- SKU
- 94003231
- Baujahr
- 1965
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- Klassische Sportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138135543
Über Mercedes 230 SL W113 Grau Maxichamps 1:43
TL;DR: Maxichamps' 1:43-Zinkdruckguss des Mercedes 230 SL W113 zeigt den Roadster von 1965 in Grau, mit dem charakteristischen konkaven Hardtop, das dem Modell den Beinamen „Pagode" einbrachte. Die Karosserie ist einteilig gegossen, die Proportionen sitzen exakt, und das Modell eignet sich als Einstieg in eine Mercedes-Roadster-Reihe.
Paul Bracqs Formensprache am W113 gilt bis heute als eine der ausgewogensten Roadster-Silhouetten der 1960er-Jahre, geprägt von schlanken Chromlinien und dem markanten Hardtop-Dach. Der 230 SL eröffnete 1963 diese Baureihe, bevor 250 SL und 280 SL sie fortführten. Maxichamps hält diesen frühen Roadster im Maßstab 1:43 fest.
Maxichamps' Zinkdruckguss und die Pagode-Silhouette
Der Beiname „Pagode" entstand aus der konkaven, leicht nach innen geschwungenen Form des herausnehmbaren Hardtop-Dachs, die bei genauem Hinsehen an die geschwungenen Dächer ostasiatischer Tempelbauten erinnert. Maxichamps arbeitet diese Dachform am Modell klar heraus, mit einem sauberen Übergang zur Windschutzscheibe und zu den schmalen A-Säulen, die dem Original seine charakteristische Leichtigkeit verleihen. Das Zinkdruckguss-Material bringt spürbares Gewicht in die Hand und hält die schlanken Karosserielinien über Jahre formstabil, ein Vorteil gerade bei einem Fahrzeug mit so ausgeprägten Kurven wie dem W113. Die Karosserie ist einteilig gegossen, wodurch die Übergänge zwischen Kotflügeln, Türen und Heckpartie als durchgehende, feine Linien erscheinen, statt sich an mechanischen Scharnierpunkten zu unterbrechen. Bei einem Roadster mit derart fließenden Flächen wie dem 230 SL zahlt sich diese Konstruktion optisch aus: Die schmalen Chromleisten entlang der Fensterlinie und der Stoßfänger sind klar konturiert und heben sich sauber vom grauen Lack ab, die runden Doppelscheinwerfer sitzen exakt in ihren Fassungen, und die schlanken Drahtspeichenfelgen mit den zierlichen Radkappen entsprechen der Optik des Originals aus den 1960er-Jahren. Die Verglasung liegt bündig in der Karosserieöffnung, was die insgesamt ruhige, geschlossene Erscheinung des Modells unterstreicht.
Der W113 als Mercedes' Roadster der 1960er-Jahre
Der 230 SL löste 1963 den 190 SL als kleineren Roadster neben dem großen 300 SL Flügeltürer ab und positionierte sich als eigenständiges Modell zwischen sportlicher Ambition und alltagstauglichem Komfort. Mercedes stattete den W113 mit einer Einspritzmotorisierung aus, die eine gleichmäßigere Leistungsabgabe versprach, und mit einer für die Zeit fortschrittlichen Sicherheitskarosserie, die auf definierte Knautschzonen setzte. Das herausnehmbare Hardtop-Dach ließ sich mit einem weichen Verdeck kombinieren, wodurch der Wagen sowohl als geschlossener Reisewagen als auch als offener Roadster genutzt werden konnte, eine Flexibilität, die den W113 von reinen Sommerfahrzeugen der Konkurrenz unterschied. Über die Bauzeit von 1963 bis 1971 entwickelte sich die Baureihe über den 250 SL zum 280 SL weiter, wobei die grundlegende Karosserieform weitgehend erhalten blieb. Diese Kontinuität macht den W113 zu einer Baureihe, die sich gut für eine chronologische Sammlung eignet, da die einzelnen Varianten optisch nah beieinander liegen, sich aber in Details wie Motorhaubenform und Innenausstattung unterscheiden. Der 230 SL steht dabei am Anfang dieser Entwicklung.
Ein Startpunkt für die Pagode-Reihe
Wer eine Sammlung rund um Mercedes-Roadster der 1960er-Jahre aufbaut, findet im 230 SL einen naheliegenden Ausgangspunkt, von dem aus sich später der 250 SL und der 280 SL ergänzen lassen. Der Maßstab 1:43 hält den Platzbedarf gering und erlaubt es, mehrere Farbvarianten oder verschiedene Baujahre nebeneinander in der Vitrine zu zeigen. Die graue Lackierung dieses Modells wirkt zurückhaltend und passt gut zu einer Sammlung, die auf zeitlose Eleganz statt auf auffällige Farbgebung setzt. Der robuste Zinkdruckguss sorgt dafür, dass die feinen Chromdetails auch nach Jahren im Regal ihre Schärfe behalten.















