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Bugatti EB110 Grün Metallic Bburago 1:18

Bugatti EB110 Grün Metallic Bburago 1:18
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Spezifikationen
Auto-Marke
Bugatti
Modellhersteller
Bburago
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
3003
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Bugatti EB110 Grün Metallic Bburago 1:18

TL;DR: Bburagos 1:18 Diecast-Bugatti EB110 erscheint in Grün Metallic, das Supercar der Marken-Wiedergeburt von 1991 unter Romano Artioli. Türen und Motorhaube öffnen sich, das Zinkdruckguss-Gehäuse bringt Gewicht in die Hand, ein zugängliches Einstiegsmodell für Sammler seltener 1990er-Supercars.

Als Romano Artioli 1991 den Namen Bugatti nach Jahrzehnten der Stille wiederbelebte, tat er das mit einem Fahrzeug, das technisch nichts dem Zufall überließ: Quad-Turbo-V12, Allradantrieb und eine Fahrgastzelle aus Kohlefaser, damals eine Seltenheit selbst unter Supercars. Bburago hält dieses kurze, ambitionierte Kapitel der Markengeschichte im Maßstab 1:18 fest.

Die Bugatti-Wiedergeburt und der EB110

Bugatti war nach dem Zweiten Weltkrieg als eigenständiger Automobilhersteller praktisch verschwunden, ein Name, der nur noch in Geschichtsbüchern und bei Sammlern klassischer Vorkriegsfahrzeuge lebendig war. Der italienische Unternehmer Romano Artioli erwarb die Markenrechte und gründete 1987 in Campogalliano bei Modena eine neue Fabrik, ausgestattet mit modernster Fertigungstechnik, um der Wiedergeburt sofort technische Glaubwürdigkeit zu verschaffen. Der EB110, dessen Name auf Ettore Bugatti und dessen einhundertzehnten Geburtstag verweist, debütierte 1991 bei einer Präsentation in Paris. Das Fahrzeug sollte von Beginn an nicht nur an alte Erfolge erinnern, sondern technisch an der Spitze seiner Klasse stehen, ein Anspruch, den Artioli mit enormen Entwicklungskosten und einem eigenen Produktionswerk unterstrich. Die Marke blieb nur wenige Jahre eigenständig, bevor wirtschaftliche Schwierigkeiten 1995 zur Insolvenz führten, was den EB110 rückblickend zu einem seltenen, in sich geschlossenen Kapitel der Automobilgeschichte macht. Für Sammler ist genau diese Kürze der Geschichte ein Teil der Anziehungskraft: ein Supercar, das eine ganze Markenwiedergeburt im Alleingang trug.

Technik jenseits ihrer Zeit: V12, Allrad und Karbon

Unter der Karosserie des EB110 arbeitete ein 3,5-Liter-V12 mit vier Turboladern, eine Konfiguration, die selbst unter Supercars der frühen 1990er-Jahre außergewöhnlich war und Leistungswerte lieferte, die den EB110 zeitweise zum schnellsten Serienfahrzeug der Welt machten. Die Kraft floss über einen permanenten Allradantrieb an alle vier Räder, eine Lösung, die zu dieser Zeit eher aus dem Rallyesport als aus dem Supercar-Segment bekannt war. Die Fahrgastzelle bestand aus Kohlefaser, ein Material, das im Motorsport längst etabliert war, in einem Straßenfahrzeug dieser Ära aber noch selten in Serie zum Einsatz kam, und das dem EB110 eine für sein Gewicht bemerkenswerte Steifigkeit gab. Diese Kombination aus Vierfach-Turboaufladung, Allradantrieb und Kohlefaser-Monocoque machte den EB110 technisch anspruchsvoller als viele seiner Konkurrenten und erklärt, warum das Fahrzeug bis heute unter Kennern als technisch unterschätzt gilt. Bburago bildet die kompakte, muskulöse Keilform ab, die diese Technik unter sich verbirgt, mit den charakteristischen runden Lufteinlässen an den Seitenschwellern, die den Motor mit Kühlluft versorgten.

Bburagos Umsetzung im Maßstab 1:18

Bburago war in den 1990er-Jahren einer der Hersteller, die Supercars aus aller Welt in großen Stückzahlen und zu zugänglichen Preisen ins Regal brachten, ein Ansatz, der bewusst auf breite Verfügbarkeit statt auf aufwendige Kleinserienfertigung setzte. Das Gehäuse aus Zinkdruckguss bringt beim Herausnehmen ein deutliches Gewicht in die Hand, das bei einer kompakten Keilform wie dem EB110 besonders auffällt. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen und geben den Blick auf eine vereinfachte, aber erkennbare Nachbildung des Motorraums frei. Die grüne Metalliclackierung liegt gleichmäßig über der Karosserie und unterstreicht die skulpturalen Flächen der Keilform, ein Vorteil des Metallkörpers gegenüber dünneren Kunststoffalternativen. Die Fugen zwischen den Karosserieteilen fallen bei diesem Preissegment breiter aus als bei handgefertigtem Resin spezialisierter Manufakturen, ein ehrlicher Kompromiss, der die Zugänglichkeit dieses Modells erst möglich macht. Wer den EB110 in Vitrinenqualität mit jedem Detail des Kohlefaser-Monocoques sucht, findet das eher bei Resin-Spezialisten, wer aber ein zugängliches Stück Bugatti-Geschichte im Regal haben möchte, ist mit diesem Modell gut bedient.

Platz in einer Sammlung seltener Supercars

Neben anderen Supercars der 1990er-Jahre markiert der EB110 einen Sonderfall: eine Marke, die für wenige Jahre komplett neu erfunden wurde und deren einziges nennenswertes Modell heute mit genau dieser kurzen Geschichte verbunden bleibt. Bburago positioniert sich preislich klar im Einstiegssegment, unterhalb aufwendig gefertigter Resin-Modelle, bietet dafür aber ein robustes Metallgehäuse mit funktionierenden Türen und Motorhaube, das über Jahre Handhabung verträgt. Für Sammler, die eine Reihe seltener oder gescheiterter Markenwiedergeburten aufbauen, ist dieser grüne EB110 ein naheliegender Baustein. Die Farbe Grün Metallic setzt dabei einen Akzent, der ihn unter den sonst meist roten oder gelben Supercars der Epoche sofort erkennbar macht.

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