10% Rabatt auf Ihre erste Bestellung — gratis Konto erstellen

Konto erstellen

Mercedes 190 SL W121 Roadster Schwarz ERTL 1:18

Mercedes 190 SL W121 Roadster Schwarz ERTL 1:18
Aktueller Preis: 66,00 
Vergriffen

Dieses Modell ist derzeit ausverkauft. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und wir benachrichtigen Sie, sobald es wieder verfügbar ist.

Mercedes Modelle ansehen
Sicher bezahlen mit
Spezifikationen
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
ERTL
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
7464
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
Sichere Zahlung SSL-verschlüsselte Zahlung

Über Mercedes 190 SL W121 Roadster Schwarz ERTL 1:18

TL;DR: ERTLs 1:18 Diecast-Mercedes 190 SL W121 erscheint in Schwarz, der zugänglichere Begleiter des 300 SL, mit dem er 1954 in New York gemeinsam debütierte. Türen und Motorhaube öffnen sich, das Zinkdruckguss-Gehäuse bringt Gewicht in die Hand, ein solides Sammlerstück für die frühe Roadster-Geschichte der Marke.

Als Mercedes-Benz 1954 auf der New York Auto Show zwei neue Roadster gleichzeitig enthüllte, stand der spektakuläre 300 SL mit seinen Flügeltüren im Rampenlicht, während der kleinere 190 SL fast unbemerkt neben ihm stand. Beide Fahrzeuge teilten sich Grundzüge der Formensprache, verfolgten technisch aber grundverschiedene Wege.

Zwei Roadster, eine Bühne: 190 SL und 300 SL 1954

Die New York Auto Show von 1954 gilt bis heute als einer der denkwürdigsten Messeauftritte der Mercedes-Geschichte, weil dort mit dem 300 SL und dem 190 SL gleich zwei Roadster debütierten, die auf den ersten Blick wie eine große und eine kleine Ausgabe desselben Fahrzeugs wirkten. Der 300 SL, mit seinen charakteristischen Flügeltüren und dem aus dem Rennsport abgeleiteten Gitterrohrrahmen, zog naturgemäß die meiste Aufmerksamkeit auf sich und wurde rasch zu einem der begehrtesten Sportwagen seiner Zeit. Der 190 SL stand daneben zunächst im Schatten, wurde aber schon bald zum kommerziell erfolgreicheren der beiden Modelle, weil er ein deutlich breiteres Publikum ansprach, das einen eleganten Roadster ohne die extremen Anschaffungskosten und den kompromisslosen Rennsport-Charakter des großen Bruders suchte. Diese Doppelvorstellung prägt bis heute, wie Sammler über den 190 SL denken: nicht als eigenständiges Modell, sondern immer auch im Verhältnis zu seinem berühmteren Geschwister, ein Kontext, der dem kleineren Roadster seine besondere Bedeutung verleiht. Wer beide Modelle nebeneinander sammelt, bekommt die vollständige Geschichte dieses einen Messeauftritts.

Vierzylinder statt Gitterrohrrahmen: die Technik des W121

Trotz der optischen Verwandtschaft mit dem 300 SL, insbesondere an Front und Kühlergrill, unterschied sich der 190 SL technisch fast vollständig von seinem größeren Geschwister. Statt des aufwendigen Gitterrohrrahmens nutzte der W121 eine konventionellere Plattform mit einem robusten, aber deutlich weniger exotischen Vierzylindermotor, der aus der Mercedes-Mittelklasse abgeleitet war und dem Fahrzeug einen ruhigeren, alltagstauglicheren Charakter gab. Diese Entscheidung machte den 190 SL zu einem deutlich zugänglicheren Fahrzeug, sowohl im Anschaffungspreis als auch in der Wartung, und erklärt, warum er über seine gesamte Produktionszeit von 1955 bis 1963 in wesentlich größerer Stückzahl gebaut wurde als der kurzlebigere 300 SL. Für Käufer der 1950er-Jahre bedeutete das einen Roadster, der die elegante, sportliche Erscheinung des großen Bruders bot, ohne dessen kompromisslose Fahreigenschaften und hohen Unterhaltskosten zu übernehmen. Die vier Scheinwerfer, die geschwungene Motorhaube und die klassische Roadster-Silhouette blieben dabei so nah an der Formensprache des 300 SL, dass beide Modelle bis heute auf den ersten Blick verwechselt werden können, obwohl unter dem Blech kaum eine Schraube geteilt wird.

ERTLs Ausführung im Maßstab 1:18

ERTL, in den USA vor allem für Landmaschinen- und Traktormodelle bekannt, erweiterte sein Programm in den 1990er-Jahren um Automobil-Diecast, oft in Lizenz und mit einem Fokus auf solide, zugängliche Umsetzungen klassischer Fahrzeuge statt auf extreme Detailtiefe. Das Gehäuse aus Zinkdruckguss bringt beim Herausnehmen ein deutliches Gewicht in die Hand, ein Effekt, der bei der kompakten Roadster-Karosserie des 190 SL besonders auffällt. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen und geben den Blick auf eine einfache, aber erkennbare Nachbildung des Vierzylinder-Motorraums frei. Die Fugen zwischen den Karosserieteilen fallen bei diesem Modell breiter aus als bei handgefertigtem Resin spezialisierter Manufakturen, ein technischer Kompromiss des Druckgussverfahrens, der die Zugänglichkeit des Modells nicht schmälert. Die schwarze Lackierung liegt gleichmäßig über die runden, klassischen Flächen der Karosserie und unterstreicht die zeitlose Eleganz des W121-Designs, das auch sieben Jahrzehnte später nichts von seiner Ausgewogenheit verloren hat. Unter direktem Licht zeigt Schwarz die geschwungenen Linien der Motorhaube und der Kotflügel besonders klar, ohne die Ablenkung heller Metalliceffekte.

Platz neben dem großen Bruder

In einer Sammlung, die die frühe Roadster-Geschichte von Mercedes-Benz dokumentiert, ergibt der 190 SL erst neben einem 300 SL seinen vollen Sinn, als das zugänglichere, aber ebenso elegante Gegenstück zum legendären Flügeltürer. ERTL positioniert dieses Modell preislich im mittleren Segment, mit einem robusten Metallgehäuse und funktionierenden Türen statt aufwendiger Detailarbeit, ein fairer Kompromiss für ein Fahrzeug, das ohnehin selten in dieser Genauigkeit zu finden ist. Für Sammler klassischer 1950er-Jahre-Roadster ist der schwarze 190 SL ein ruhiger, zeitloser Baustein. Wer beide Mercedes-Roadster gemeinsam zeigt, erzählt damit die komplette Geschichte des New Yorker Messeauftritts von 1954.

0