
Porsche 917/10 #2 W. Kauhsen Interserie 1973 Minichamps 1:43

Spezifikationen
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- SKU
- 437736502
- Baujahr
- 1973
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138124073
Über Porsche 917/10 #2 W. Kauhsen Interserie 1973 Minichamps 1:43
TL;DR: Minichamps' 1:43 Porsche 917/10 mit Startnummer 2 bildet den Interserie-Prototyp von Willi Kauhsen aus der Saison 1973 nach, als Zink-Druckguss mit verschweißter Karosserie. Ein wenig bekanntes Kapitel der Porsche-Renngeschichte für Sammler, die über Le Mans hinausgehende Prototypen suchen.
Neben dem berühmten Le-Mans-917 existierte eine zweite, weniger bekannte Linie: der 917/10 für die europäische Interserie und die amerikanische Can-Am. Minichamps widmet sich mit diesem Modell genau diesem selteneren Kapitel.
Der Porsche 917/10 und die europäische Interserie-Ära
Vom Le-Mans-Prototyp zum Turbo-Sprinter
Der 917/10 unterscheidet sich deutlich vom geschlossenen Langheck-917 der Le-Mans-Erfolge: eine offene, kompaktere Karosserie ohne Dach, ausgelegt für kürzere Sprintrennen statt für 24-Stunden-Distanzen. Der turboaufgeladene Flat-12-Motor machte das Fahrzeug zu einem der leistungsstärksten Prototypen seiner Zeit, entwickelt zunächst für die nordamerikanische Can-Am-Serie und von dort auch in die europäische Interserie übertragen, die als kontinentales Pendant zur Can-Am galt. Diese Übertragung zeigt, wie eng die beiden Prototypen-Szenen der frühen 1970er-Jahre technisch miteinander verbunden waren.
Ein Kapitel jenseits der Werksteams
In der Interserie traten neben Porsche-Werksfahrzeugen auch private Teams an, darunter das von Willi Kauhsen betriebene Team, das 1973 mit der Startnummer 2 unterwegs war. Solche Kundenteams prägten die Serie ebenso wie die Werksbeteiligung selbst und machen den 917/10 zu einem Sujet, das über die bekannten Le-Mans-Erfolge hinaus ein eigenständiges Renn-Kapitel erzählt.
Willi Kauhsens Startnummer 2 in Minichamps' Ausführung
Offene Karosserie und Dekore
Die offene, kompakte Silhouette des 917/10 ist als eigenständige Form erkennbar, mit einer Frontpartie, die deutlich kürzer wirkt als beim geschlossenen Le-Mans-917. Startnummer 2 und die Sponsorenflächen sind als saubere, kantenscharfe Druckschichten aufgebracht, ohne die Unschärfen, die bei einfacheren Rennmodellen an den Übergängen zwischen Farbflächen auftreten.
Zink-Druckguss ohne bewegliche Teile
Das Modell ist als Zink-Druckguss gefertigt, mit dem für dieses Material typischen Gewicht und einer Lackoberfläche, die auch unter direktem Licht gleichmäßig wirkt. Die Karosserie ist verschweißt, ohne bewegliche Teile, was bei einem offenen Prototyp dieser Bauart die konsequente Linie der Seitenverkleidungen und der Motorabdeckung erhält, ohne Fugen, die durch Scharniere entstehen würden.
Ein seltenes Kapitel der Porsche-Renngeschichte im Regal
Ergänzung zu Le-Mans-Prototypen
Für eine Sammlung, die sich nicht nur auf Le Mans konzentriert, liefert der 917/10 einen Kontrast: kürzer, offener und auf reine Beschleunigung statt auf Langstreckenausdauer ausgelegt. Im Maßstab 1:43 lässt sich das Fahrzeug problemlos neben geschlossenen Le-Mans-Prototypen platzieren und erweitert eine Porsche-Rennreihe um ein Kapitel, das viele Sammlungen sonst auslassen.















