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Porsche 917/10 #1 L. Kinnunen Interserie Champion 1973 Minichamps 1:18

Porsche 917/10 #1 L. Kinnunen Interserie Champion 1973 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 199,00 
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
100736101
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Porsche 917/10 #1 L. Kinnunen Interserie Champion 1973 Minichamps 1:18

TL;DR: Minichamps' 1:18 Druckguss-Modell des Porsche 917/10 zeigt Leo Kinnunens Interserie-Meisterwagen von 1973 mit turbogeladenem Zwölfzylinder, offenem Spyder-Cockpit, Startnummer 1 und den charakteristischen Sponsorenflächen der Saison. Ein Detailstück für Sammler, die Porsches Turbo-Ära der frühen Siebziger jenseits der bekannteren Le-Mans-Geschichten dokumentieren wollen.

Interserie war in den frühen Siebzigern die Bühne für Porsches brachialste Prototypen, und Leo Kinnunen dominierte sie im 917/10. Minichamps bringt genau diesen Turbo-Spyder als Druckguss-Modell in die Vitrine.

Kinnunens Interserie-Titel im 917/10 Turbo

Der turbogeladene Flat-12 als Wendepunkt

Der 917/10 markierte den Schritt von Porsches Sauger-Zwölfzylinder zur Turboaufladung, eine Technik, die binnen wenigen Jahren die gesamte Sportwagen-Szene veränderte und später auch in der Formel 1 Einzug hielt. Mit dem Turbolader stieg die Leistung dramatisch, weit über das, was der Sauger-Vorgänger 917 leisten konnte, allerdings auch mit einer Leistungsentfaltung, die viel fahrerisches Feingefühl verlangte. Wer die Originaltreue prüfen möchte, sollte zunächst die Fernscheinwerfer-Position und die Reifenprofile mit zeitgenössischen Fotos vergleichen.

Leo Kinnunen und die Interserie-Saison 1973

Der Finne Leo Kinnunen fuhr den 917/10 für ein deutsches Kundenteam und sicherte sich damit den Interserie-Titel, eine Meisterschaft, die zwar nie den Glanz von Le Mans oder der Sportwagen-Weltmeisterschaft erreichte, innerhalb Europas aber ernsthafte Konkurrenz und volle Zuschauerränge bot. Kinnunens Fahrstil, präzise statt spektakulär, passte gut zu einem Auto, das bei falscher Dosierung des Gaspedals schnell unkontrollierbar werden konnte. Der Titel von 1973 bleibt eines der weniger bekannten, aber technisch bedeutendsten Kapitel der Porsche-Rennhistorie.

Minichamps' Renndetails am offenen Spyder

Startnummer, Lackierung und Sponsorenflächen

Minichamps reproduziert die Startnummer 1 und die Sponsorenflächen der Saison 1973 mit scharf abgesetzten Kanten, ein Detail, das bei Rennfahrzeugen dieser Ära besonders wichtig ist, weil Sponsorenlogos oft über gewölbte Flächen liefen. Die Lackierung folgt der dokumentierten Farbgebung des Teams, mit klaren Trennlinien zwischen den einzelnen Farbfeldern, sodass auch bei genauer Betrachtung keine Unschärfen an den Übergängen auffallen.

Offene Cockpit-Detaillierung im Druckguss

Als offener Spyder zeigt der 917/10 sein Cockpit ungeschützt, was Minichamps die Möglichkeit gibt, Sitzschale, Überrollbügel und Armaturenbrett ohne verdeckende Karosserieteile sichtbar zu machen. Der Druckguss bringt hier sein typisches Gewicht mit, spürbar schwerer als ein Resin-Pendant, was bei einem Prototypen-Modell dieser Größe für einen soliden, wertigen Eindruck sorgt. Im Maßstab 1:18 wirkt der offene Aufbau besonders eindrucksvoll, weil hier, anders als bei einem 1:43-Modell, die Sitzposition und der Rollbügel plastisch erkennbar bleiben.

Platz neben den großen Porsche-Prototypen

Neben dem geschlossenen 917 Langheck oder den frühen Kurzheck-Versionen zeigt der 917/10 eine andere Seite der Porsche-Prototypen-Geschichte, kompromisslos auf Beschleunigung statt auf Aerodynamik-Perfektion ausgelegt. Wer eine Reihe von Porsche-Rennmodellen der frühen Siebziger aufbaut, findet in diesem Kinnunen-Wagen ein Bindeglied zwischen der Sauger- und der Turbo-Ära der Marke. Auf der Vitrinenfläche verträgt die Lackierung direktes Licht nur bedingt, da UV-Einstrahlung über Jahre selbst bei Druckguss-Modellen zum Verblassen führen kann. Das Modell bewegt sich preislich im gehobenen mittleren Segment, angemessen für ein Rennmodell mit dokumentierter Meisterschaft. Wer diesen 917/10 kaufen will, sichert sich ein Stück der technisch entscheidenden Turbo-Geschichte Porsches.

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