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Porsche 908/02 Spyder #266 G. Mitter / G. Schuetz Targa Florio 1969 Minichamps 1:18

Porsche 908/02 Spyder #266 G. Mitter / G. Schuetz Targa Florio 1969 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 246,00 
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
107692266
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Porsche 908/02 Spyder #266 G. Mitter / G. Schuetz Targa Florio 1969 Minichamps 1:18

TL;DR: Der Minichamps Porsche 908/02 Spyder #266 im Maßstab 1:18 zeigt den offenen Werks-Rennwagen von G. Mitter und G. Schütz bei der Targa Florio 1969, mit der kompletten Renn-Lackierung und Startnummer. Das Diecast-Modell dokumentiert Porsches Langstrecken-Programm der späten 1960er-Jahre, als offene Spyder-Karosserien bei kurvigen Rennstrecken bevorzugt wurden.

Porsche setzte den 908/02 als offene Spyder-Variante gezielt auf kurvenreichen Strecken wie der Targa Florio ein, wo das geringere Gewicht gegenüber der geschlossenen Coupé-Version einen Vorteil bot. G. Mitter, zuvor mehrfacher Berg-Europameister für Porsche, gehörte zum Fahrerkader, der diese Fahrzeuge bei den anspruchsvollen sizilianischen Bergstraßen bewegte.

Porsche 908/02 Spyder: der offene Rennwagen für die Targa Florio

Warum Porsche auf die offene Spyder-Karosserie setzte

Der 908/02 ergänzte die geschlossene Coupé- und Langheck-Version des 908 um eine offene, leichtere Karosserie, die sich besonders für kurvenreiche Strecken mit vielen Richtungswechseln eignete. Bei der Targa Florio, die über öffentliche Straßen durch das sizilianische Bergland führte, zählten Wendigkeit und geringes Gewicht mehr als die Höchstgeschwindigkeit, die auf den langen Geraden von Le Mans entscheidend war. Porsche stellte deshalb für unterschiedliche Rennstrecken gezielt unterschiedliche Karosserievarianten desselben Fahrzeugs zusammen.

G. Mitter und die Verbindung zum Bergrennsport

G. Mitter hatte sich vor seinem Engagement in Porsches Langstrecken-Programm bereits als mehrfacher Sieger der Europäischen Bergmeisterschaft einen Namen gemacht, einer Disziplin, die dem alpinen Bergrennsport nahesteht, wie er bis heute in Teilen Österreichs gepflegt wird. Diese Erfahrung mit kurvigen, technisch anspruchsvollen Strecken passte gut zum Charakter der Targa Florio, auch wenn die sizilianische Strecke geografisch nicht zu den Alpen zählt. Für österreichische Sammler mit Bezug zum heimischen Bergrennsport bietet diese Fahrerbiografie einen zusätzlichen, wenn auch indirekten, Anknüpfungspunkt. G. Schütz komplettierte als zweiter Fahrer die Besetzung dieses Werkseinsatzes.

Minichamps' Renn-Lackierung im Maßstab 1:18

Startnummer 266 und die Werksfarben

Die Startnummer 266 und die Werksfarben sind am Modell in der für Rennmodelle üblichen Präzision umgesetzt, mit sauber abgegrenzten Farbfeldern und lesbaren Ziffern, die auch aus einigem Abstand erkennbar bleiben. Die offene Karosserie zeigt zudem den freiliegenden Cockpitbereich, der bei einem Rennwagen ohne Dach deutlich mehr Innenraumdetail sichtbar macht als bei einem geschlossenen Coupé, darunter Sicherheitsgurte und ein reduziertes Armaturenbrett.

Leichtbau-Charakter und Verarbeitung

Das Gewicht des Modells beim Herausheben aus der Verpackung fällt für ein Diecast-Modell dieser Größe angenehm handlich aus, was der Leichtbau-Philosophie des Originals optisch entspricht. Die Lackqualität liegt im für Minichamps üblichen mittleren Segment, mit einer für Renn-Repliken wichtigen scharfen Kantentrennung zwischen den Farbfeldern der Werkslivree. Wer die Livree-Genauigkeit prüfen möchte, vergleicht zunächst die Platzierung der Startnummer und die Neigung der Frontscheibe mit zeitgenössischen Rennfotografien.

Einordnung neben geschlossenen 908-Varianten

Für eine Sammlung, die Porsches Langstrecken-Programm der späten 1960er-Jahre über mehrere Karosserievarianten zeigt, ergänzt dieser offene 908/02 sinnvoll geschlossene Coupé- oder Langheck-Ausführungen desselben Baujahrs. Der Kontrast zwischen offener und geschlossener Karosserie macht sichtbar, wie gezielt Porsche seine Rennfahrzeuge an die jeweilige Streckencharakteristik anpasste, statt ein einziges Konzept für alle Rennen zu verwenden. Wer zusätzlich spätere Porsche-Prototypen wie den 917 sammelt, erkennt in der Boxermotor-Philosophie eine Kontinuität über mehrere Renngenerationen.

Platz in einer Sammlung von Langstrecken-Rennwagen der 1960er-Jahre

Mit einer für Prototypen-Rennwagen typischen kompakten Länge fügt sich der 908/02 Spyder problemlos in eine themenorientierte Vitrine zu Endurance-Rennsport der 1960er-Jahre ein, ohne durch die offene Karosserie zusätzlichen Platz zu benötigen. Regelmäßiges, vorsichtiges Entstauben erhält die feinen Lackkanten der Werkslivree über Jahre hinweg. Zum Preis eines Diecast-Modells im mittleren Segment liefert er einen zugänglichen Einstieg in Porsches Werksprogramm dieser Ära. Direktes Vitrinenlicht betont die Werksfarben und lässt die Startnummer klar erkennbar bleiben.

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