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Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Schwarz Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Schwarz Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 206,00 €
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
SKU
08931BK
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Schwarz Kyosho 1:18

TL;DR: Kyosho fertigt den Rolls-Royce Phantom I im Maßstab 1:18 als Diecast-Modell mit offener Cabriolet-Karosserie in Schwarz. Der Phantom I löste 1925 den Silver Ghost ab und wurde in Derby und in den USA gebaut. Ein Ankerstück für Sammlungen früher Luxusautomobile aus der Vorkriegszeit.

Manche Fahrzeuge wirken schon in ihren Proportionen wie ein Statement, lange bevor man ihre Geschichte kennt. Die lange Fronthaube, die hohen, schmalen Kotflügel und das offene Verdeck des Phantom I gehören genau in diese Kategorie: eine Karosserieform aus einer Zeit, in der Automobile noch nach den Maßstäben der Kutschenbauer gestaltet wurden.

Rolls-Royce Phantom I als Nachfolger des Silver Ghost

Von Derby in die Welt der Luxuskarossen

Rolls-Royce brachte den Phantom I 1925 als Nachfolger des Silver Ghost auf den Markt, jenes Modells, das der Marke ihren Ruf als Bauer der zuverlässigsten Automobile ihrer Zeit begründet hatte. Gefertigt wurde der Phantom I im Stammwerk in Derby, zusätzlich entstand eine eigene Fertigung im amerikanischen Springfield, um den nordamerikanischen Markt direkt zu bedienen. Diese doppelte Produktionsbasis war für einen europäischen Luxushersteller jener Zeit ungewöhnlich und zeigt, wie ernst Rolls-Royce das amerikanische Geschäft schon in den Zwanzigerjahren nahm. Diese geografische Doppelstruktur blieb charakteristisch für den Phantom I bis in die frühen Dreißigerjahre.

Offene Cabriolet-Karosserie der Zwanzigerjahre

Wie viele Fahrzeuge seiner Zeit verließ der Phantom I das Werk als Chassis, das anschließend von unabhängigen Karosseriebauern nach den Wünschen des jeweiligen Kunden eingekleidet wurde. Die offene Cabriolet-Form, die dieses Modell zeigt, gehörte zu den populäreren Aufbauten für wohlhabende Kunden, die ihr Fahrzeug ebenso für gesellschaftliche Auftritte wie für lange Reisen nutzten. Karosseriebauer variierten Details wie Scheinwerferform oder Verdeckmechanik von Auftrag zu Auftrag, weshalb kein Phantom I dem anderen exakt gleicht, selbst innerhalb derselben Chassisserie.

Kyoshos Zinkdruckguss für ein Vorkriegsfahrzeug

Kühlergrill, Kotflügel und die Proportionen der Ära

Der aufrechte, von einer Kühlerfigur gekrönte Kühlergrill ist bei einem Rolls-Royce der Zwanzigerjahre das erste Detail, an dem sich die Qualität eines Modells zeigt, und Kyosho arbeitet die vertikalen Streben und die schmale Grillform ohne sichtbare Verwaschungen im Zinkdruckguss heraus. Die hohen, freistehenden Kotflügel und die schmalen Speichenräder, typisch für die Bauweise vor 1930, sind im Modell mit sauberen Übergängen zur Karosserie ausgeführt. Auch die Übergänge zwischen den einzelnen Kotflügelsegmenten und dem Trittbrett sind klar voneinander abgesetzt, ein Bereich, der bei preisgünstigeren Nachbildungen oft verschwimmt.

Schwarz als klassische Rolls-Royce-Farbe

Schwarz war für viele Fahrgestelle dieser Ära die naheliegende Wahl, sowohl aus Tradition als auch weil dunkle Lacke die aufwendige Handarbeit an den Karosserieflächen am klarsten zur Geltung bringen. Unter direktem Vitrinenlicht zeigt der schwarze Lack dieses Modells feine Konturen an den gewölbten Kotflügeln. Bei einem Modell dieses Preissegments ist genau diese Balance zwischen Lacktiefe und Kantenschärfe das Kriterium, an dem sich Zinkdruckguss von einfacheren Materialien unterscheidet.

Ein Ankerpunkt für Sammlungen früher Luxusautomobile

Mit einer Modelllänge von schätzungsweise 26 bis 27 Zentimetern beansprucht dieser Phantom I in der Vitrine deutlich mehr Raum als ein kompakter Sportwagen der Nachkriegszeit, ein Platzbedarf, der der tatsächlichen Größe des Originals entspricht. In einer Sammlung, die sich Vorkriegsfahrzeugen widmet, wirkt diese offene Cabriolet-Version als ruhiger Kontrast zu geschlossenen Limousinen-Aufbauten desselben Chassis. Im Vergleich zu jüngeren Rolls-Royce-Baureihen macht der Phantom I zudem deutlich, wie stark sich Proportionen und Handwerksphilosophie der Marke über ein Jahrhundert verändert haben. Für den Einstieg in die frühe Markengeschichte von Rolls-Royce ist dieser Phantom I ein nachvollziehbarer erster Schritt.

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