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Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 206,00 
Vergriffen

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Spezifikationen
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
SKU
08931LB
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
Sichere Zahlung SSL-verschlüsselte Zahlung

Über Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18

TL;DR: Kyoshos Rolls-Royce Phantom I Cabriolet im Maßstab 1:18 zeigt den blauen Nachfolger des Silver Ghost aus dem Jahr 1926. Die Zinklegierung bildet die offene Karosserieform mit gefalztem Verdeck nach und erinnert an die Ära, in der jedes Chassis von einem eigenen Karosseriebauer eingekleidet wurde.

1926 war der Phantom I der neue Maßstab für britischen Luxus, ausgestattet mit dem ersten Ventil-Reihensechszylinder der Marke. Kyoshos Nachbildung im offenen Cabriolet-Aufbau zeigt, wie großzügig diese Chassis einst proportioniert waren, lange bevor Stromlinienform die Karosseriekunst veränderte und offene Cabriolets zur Ausnahme werden ließen.

Kyosho Rolls-Royce Phantom I im Maßstab 1:18

Nachfolger des Silver Ghost von 1925

Der Phantom I löste 1925 den legendären Silver Ghost ab und brachte Rolls-Royce erstmals einen Motor mit obenliegenden Ventilen, der mehr Leistung bei ruhigerem Lauf lieferte als die ältere Seitenventilkonstruktion. Das Fahrgestell wurde zunächst in Derby und für den amerikanischen Markt zusätzlich in Springfield, Massachusetts, gefertigt, wodurch sich britische und amerikanische Karosserievarianten in Details unterschieden. Kyoshos Modell bildet die lange Motorhaube und den hohen, schmalen Kühlergrill nach, Proportionen, die den Phantom I sofort von späteren, aerodynamischeren Rolls-Royce-Generationen unterscheiden. Auch die aufrechte Frontscheibe und die schmalen, hohen Kotflügel folgen dieser Vorkriegs-Formsprache.

Karosseriebau und Zinkguss-Umsetzung

In der Hand macht sich das Gewicht der Zinklegierung deutlich bemerkbar, ein Kontrast zu den filigranen Speichenrädern, die das Modell trotzdem korrekt nachbildet. Motorhaube und Türen öffnen auf Metallscharnieren und geben den Blick auf den schlicht gehaltenen, aber sauber lackierten Innenraum frei, dessen Sitzbänke und Armaturen den Charakter der Zwanzigerjahre spürbar machen. Die blaue Lackierung liegt tief und gleichmäßig über den langen, geraden Kotflügeln, ein Bereich, in dem sich Lackqualität an einem Vorkriegsfahrzeug besonders deutlich zeigt. Wer die Sorgfalt eines Herstellers prüfen möchte, sollte genau auf den Übergang zwischen Kotflügel und Trittbrett achten, eine Stelle, an der preisgünstigere Nachbildungen häufig grobe Kanten zeigen.

Coachbuilt-Tradition der Zwischenkriegszeit

Warum jedes Phantom I einzigartig war

Rolls-Royce lieferte in den Zwanzigerjahren nur das nackte Chassis samt Antrieb, die Karosserie entstand bei spezialisierten Karosseriebauern nach Kundenwunsch. Dadurch trug praktisch kein Phantom I exakt dieselbe Form wie ein anderer, von geschlossenen Limousinen bis zu offenen Cabriolets wie diesem. Diese individuelle Fertigung erklärt, warum Vorkriegs-Rolls-Royce-Modelle im Maßstab 1:18 selten sind: Jede Nachbildung muss eine spezifische Karosserieform treffen, statt eine standardisierte Werksform zu kopieren. Für Sammler bedeutet das auch, dass zwei Phantom-I-Modelle unterschiedlicher Hersteller durchaus verschiedene, jeweils authentische Karosserieformen zeigen können, ohne dass eines der beiden falsch liegt.

Ein Vorkriegs-Klassiker für die Vitrine

Regalbedarf und Farbpflege im Zeitverlauf

Durch die lange Motorhaube und den hohen Aufbau beansprucht der Phantom I deutlich mehr Regalfläche als ein durchschnittlicher Sportwagen im selben Maßstab, was seiner imposanten Erscheinung entspricht. In einer Sammlung, die von den Zwanzigerjahren bis zur Nachkriegszeit reicht, markiert dieses Cabriolet den Startpunkt einer Zeitachse, an die sich spätere, geschlossene Rolls-Royce-Generationen anschließen lassen. Wer offene Vorkriegsfahrzeuge sammelt, findet in der blauen Ausführung einen ruhigen Farbkontrast zu dunkleren Chassis derselben Ära. Auf einer gut beleuchteten Vitrinenfläche zeigt die tiefe Blaulackierung ihre volle Wirkung, während direktes Sonnenlicht über Jahre auch bei hochwertigem Zinkguss zu Farbveränderungen führen kann.

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