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Lancia 037 #2 A. Bettega / M. Perissinot Rally San Marino 1984 Kyosho 1:18

Lancia 037 #2 A. Bettega / M. Perissinot Rally San Marino 1984 Kyosho 1:18
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Spezifikationen
Auto-Marke
Lancia
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
SKU
08306F
100% echt Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Innen mit Schaumstoff gefüllt
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Begründung
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Über Lancia 037 #2 A. Bettega / M. Perissinot Rally San Marino 1984 Kyosho 1:18

TL;DR: Kyosho baut den Lancia 037 im Maßstab 1:18 als Diecast-Modell mit Startnummer 2 von Attilio Bettega und Maurizio Perissinotto bei der San Marino Rallye 1984. Türen, Motorhaube und Kofferraum öffnen sich, der Mittelmotor-Rallyewagen war der letzte hecktriebene Weltmeister der Gruppe B, ein Sammlerstück für die Ära vor Allradantrieb.

Der Lancia 037 markiert das Ende einer Ära: 1983 wurde er letzter hecktriebener Weltmeister der Rallye-Weltmeisterschaft, kurz bevor der Allradantrieb die Gruppe B veränderte. Bei der San Marino Rallye 1984 kämpfte das Werksteam mit Bettega und Perissinotto gegen genau diese neue Konkurrenz, eine Momentaufnahme, die Kyoshos Nachbildung im Maßstab 1:18 einfriert.

Der Lancia 037 in der Gruppe B

Vom Beta Montecarlo zum Rallye-Wagen

Abarth entwickelte den 037 auf Basis des Beta Montecarlo, doch unter dem Blech steckte ein reiner Rennwagen: Mittelmotor-Layout, ein Kompressor-Vierzylinder mit rund zwei Litern Hubraum und Hinterradantrieb, während die Konkurrenz bereits auf den Allrad-Quattro setzte. Diese Entscheidung wirkte 1983 riskant und zahlte sich doch aus, als Lancia die Herstellerwertung gegen Audi holte. Ein Jahr später, bei der San Marino Rallye 1984, war der 037 bereits ein Auslaufmodell im technologischen Wettlauf, aber die Fahrzeugbalance und das geringere Gewicht machten ihn auf kurvigen, wenig griffigen Strecken weiterhin konkurrenzfähig gegenüber schwereren Allradfahrzeugen.

San Marino Rallye 1984 im Kontext

Startnummer 2 stand beim Werksteam für einen der vorderen Meldeplätze, ein Hinweis auf die Erwartungshaltung an die Bettega/Perissinotto-Paarung. Attilio Bettega zählte zu den schnellsten Lancia-Werksfahrern jener Saison, bekannt für seinen aggressiven Fahrstil auf Asphaltetappen, wie sie in Italien und San Marino typisch waren. Kyoshos Nachbildung übernimmt die Werkslivree jener Ausfahrt mit allen Startnummern und Sponsorenaufklebern, ein Detail, das bei Rallye-Repliken oft über die Wiedererkennbarkeit entscheidet. Für Sammler, die sich auf Gruppe-B-Geschichte spezialisieren, ist die exakte Zuordnung von Fahrer, Wagen und Veranstaltung der Ausgangspunkt jeder Kaufentscheidung.

Kyoshos Diecast-Fertigung und die öffnenden Elemente

Zamak-Druckguss und Karosserielinien

Der Zamak-Druckguss gibt dem Modell sein Gewicht: Sobald man es aus der Schaumstoffeinlage hebt, signalisiert die Dichte sofort Metallkonstruktion, ein Kontrast zu leichteren Kunststoff- oder Resin-Alternativen. Diecast toleriert etwas größere Fertigungstoleranzen als ein gegossener Resin-Körper, wofür man robuste Karosserielinien und dauerhafte Lackierung erhält, die auch über Jahre in der Vitrine ihren Glanz behält. Die Rallye-typischen Anbauteile wie Kotflügelverbreiterungen und der Frontspoiler des 037 sind in Metall nachgebildet, was der Silhouette Stabilität verleiht. Kyosho positioniert sich damit im mittleren bis gehobenen Preissegment für Diecast-Rallyemodelle, spürbar über Einstiegsware, aber unterhalb aufwendiger Resin-Kleinserien.

Türen, Haube und Kofferraum in Bewegung

Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel lassen sich öffnen und geben Einblick in Innenraum, Kompressor-Vierzylinder und Ersatzradfach, drei Bereiche, die bei einem Homologationsfahrzeug wie dem 037 eng mit der Motorsportgeschichte verknüpft sind. Der Blick unter die Haube zeigt den kompakten Vierzylinder mit seinem auffälligen Kompressorgehäuse, während der Innenraum mit Käfig und sportlichen Sitzen die Rallye-Ausstattung andeutet. Für die Präsentation in der Vitrine bedeutet das: Das Modell lässt sich sowohl geschlossen als reine Silhouette als auch mit geöffneten Elementen als Technik-Showcase aufstellen, eine Flexibilität, die geschlossene Karosserien nicht bieten.

Gruppe B im Maßstab 1:18: Einordnung und Sammlerkontext

Kyosho hat sich im Modellbau einen Namen als Spezialist für japanische und europäische Rallyefahrzeuge der Gruppe-B- und Gruppe-A-Ära gemacht, mit einem Katalog, der stark auf Homologationsmodelle und ihre Werkslivrees setzt. Das unterscheidet die Marke von reinen Straßenmodell-Herstellern, die selten die feinen Unterschiede zwischen einzelnen Renneinsätzen eines Fahrzeugs abbilden. Wer den 037 zusätzlich in Resin sucht, findet meist Kleinserien mit noch schärferen Karosseriekanten, aber ohne öffnende Elemente und zu einem deutlich höheren Preis pro Stück. Diecast bleibt hier die praktischere Wahl für alle, die ein robustes Ausstellungsstück wollen, das man gelegentlich in die Hand nimmt, ohne um Lackabplatzungen zu fürchten. In einer thematischen Sammlung aus Gruppe-B-Fahrzeugen ergänzt der 037 Modelle wie den Audi Quattro, den Peugeot 205 T16 oder den Ford RS200 und zeigt die technische Vielfalt jener kurzen, radikalen Ära, in der Hersteller mit völlig unterschiedlichen Antriebskonzepten um die Weltmeisterschaft kämpften. Der Maßstab 1:18 sorgt dabei für genug Fläche, damit Sponsorenaufkleber und Rallye-Nummern lesbar bleiben, ein Vorteil gegenüber kleineren 1:43-Modellen, bei denen solche Details oft verschwimmen.

Platz in der Vitrine und Rallye-Chronologie

Auf der Vitrinen-Ablage wirkt der 037 durch seine flache, breite Silhouette und die auffällige Lackierung sofort präsent, selbst neben größeren GT-Fahrzeugen. Die kompakte Karosserie mit rund 24 Zentimetern Länge passt in ein Standardfach und lässt sich sowohl frontal als auch von der Seite fotogen in Szene setzen. Für Sammler, die eine Reihe rund um Gruppe-B-Rallyefahrzeuge aufbauen, markiert dieses Modell einen wichtigen Punkt in der Chronologie, den letzten großen Auftritt eines hecktriebenen Werksautos vor dem endgültigen Siegeszug des Allradantriebs. Die alpine Rallyetradition, die auch in Österreich auf steilen, kurvigen Strecken gepflegt wird, macht Fahrzeuge wie den 037 besonders nachvollziehbar: Balance und Fahrgefühl zählten hier oft mehr als reine Motorleistung. Wer die Kombination aus Werksgeschichte, korrekt zugeordneter Startnummer und öffnenden Elementen sucht, trifft mit diesem Modell eine solide Entscheidung im mittleren Preissegment.

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